Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU lehnt SPD-Antrag als überzogen ab
Anton GüntherStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU lehnt SPD-Antrag als überzogen ab
In der Stadt entbrennt eine politische Debatte darüber, wie das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten geschützt werden soll. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur bewahrt werden müssen. Doch über die richtigen Maßnahmen herrscht tiefer Dissens.
Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der schärfere Schritte fordert – darunter den Einsatz größerer Polizeieinheiten. Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den Vorschlag als unverhältnismäßig und maßlos. Die CDU argumentiert, der Antrag gehe weit über das vernünftige Maß hinaus.
Laut CDU seien die von der SPD vorgeschlagenen Maßnahmen undurchführbar. Stattdessen setzt die Partei auf verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen, die ihrer Ansicht nach wirksamer zum Schutz des Wehres beitragen. Die CDU kündigte an, den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form abzulehnen.
Trotz der Differenzen verbindet beide Parteien ein gemeinsames Ziel: Sie erwarten von der Stadtverwaltung eine Prüfung des SPD-Antrags und hoffen auf einen realistischen Kompromiss. Die CDU zeigt sich offen für Lösungen, die Schutz und Praktikabilität in Einklang bringen.
Obwohl die CDU den SPD-Antrag offiziell ablehnen wird, bleibt sie verhandlungsbereit. Die Bewertung der Stadtverwaltung könnte die nächsten Schritte in dieser anhaltenden Debatte vorgeben. Der Fokus liegt vorerst darauf, einen umsetzbaren Plan zum Erhalt des Wupper-Wehrs zu finden.






