Spürhündin Kate schnüffelt 600.000-Euro-Drogenfund am Kölner Flughafen auf
Tobias LehmannSpürhündin Kate schnüffelt 600.000-Euro-Drogenfund am Kölner Flughafen auf
Spezialausgebildeter Spürhund entdeckt große Drogenlieferung am Flughafen Köln/Bonn
Bei einer Routinekontrolle haben Zollbeamte am Flughafen Köln/Bonn fast 22 Kilogramm Marihuana und knapp vier Kilogramm Haschisch beschlagnahmt. Die illegale Sendung hatte einen geschätzten Straßenverkaufswert von rund 600.000 Euro.
Die Entdeckung gelang in der Nacht zum 28. Juni 2025, als die siebenjährige Schäferhündin Kate die Beamten auf verdächtige Pakete aufmerksam machte. Der Hund erstarrte, richtete seine Schnauze direkt auf die Geruchsquelle – eine Technik, die er bei der Aufspürung von Betäubungsmitteln anwendet. Innerhalb weniger Minuten hatte Kate Hunderte von Gegenständen überprüft, bevor sie zwölf Pakete identifizierte, die als Kleidung, Knieschoner, Maschinenteile und kühlende Hundegeschirre deklariert waren.
Jedes Paket enthielt mehrere vakuumversiegelte Schichten mit Marihuana oder Haschisch. Die Drogen sollten in die Niederlande, nach Belgien, Irland und in die Schweiz geliefert werden und stammten ursprünglich aus den USA. Kate, die auf das Aufspüren aller Arten von Betäubungsmitteln trainiert ist, spielte bei der Operation eine entscheidende Rolle.
Das Zollfahndungsamt Essen hat die Ermittlungen übernommen. Die Behörden bestätigten, dass die beschlagnahmten Drogen nach Abschluss der Untersuchungen vernichtet werden.
Der Einsatz unterstreicht die Wirksamkeit von Spürhunden bei der Aufdeckung illegaler Lieferungen. Die beschlagnahmten Rauschgiftmengen im Wert von 600.000 Euro waren zwischen Alltagsgegenständen versteckt, um keinen Verdacht zu erregen. Die Ermittlungen unter der Leitung des Zollfahndungsamts Essen dauern an.






