SPD drängt auf rasche Entscheidung für den Alten Bahnhof und Südpark-Projekt
Anton GüntherSPD drängt auf rasche Entscheidung für den Alten Bahnhof und Südpark-Projekt
Die SPD-Fraktion in der Stadt drängt auf zügiges Handeln beim Projekt Alter Bahnhof. Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz warnte, dass weitere Verzögerungen finanzielle und entwicklungspolitische Rückschläge mit sich bringen würden. Sie betonte die Notwendigkeit eines neuen Schwungs für den Bahnhof und den angrenzenden Südpark.
Preuß-Buchholz nannte drei zentrale Risiken einer Untätigkeit: Die täglichen Instandhaltungskosten würden weiter steigen, die Entwicklung im Südpark käme zum Stillstand, und potenzielle Investoren könnten abgeschreckt werden. Zudem erklärte sie, dass ungeeignete Bauteile in der Lüftungsanlage die Sanierungskosten in die Höhe getrieben hätten, sodass ein städtischer Betrieb des Gebäudes nicht mehr tragbar sei.
Die SPD fordert nun eine gemeinsame Entscheidung aller Fraktionen. Sie hat einen Änderungsantrag eingebracht, um das Vorkaufsrecht der Stadt zu sichern und eine klare Frist für den Betrieb festzulegen. Preuß-Buchholz unterstrich, dass der Bahnhof nicht zur Plattform für Kritik am Oberbürgermeister werden dürfe. Vielmehr müsse der Fokus darauf liegen, das Projekt voranzubringen.
Mit dem Antrag der Fraktion soll das Bieterverfahren für den Alten Bahnhof beschleunigt werden. Bei Annahme würde er einen strukturierten Zeitplan vorgeben und die Interessen der Stadt wahren. Ziel ist es, weitere finanzielle Belastungen zu vermeiden und die Entwicklung im Plan zu halten.






