28 June 2026, 08:07

Solinger Symposium zieht Bilanz: Was die Intensivmedizin aus der Pandemie lernt

Symposium an der Klinik: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Disziplin

Solinger Symposium zieht Bilanz: Was die Intensivmedizin aus der Pandemie lernt

Am vergangenen Wochenende fand im Städtischen Klinikum Solingen das 16. Symposium der Abteilung für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin statt – das erste dieser Art nach einer langen pandemiebedingten Pause. Führende Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland trafen sich, um über zentrale Entwicklungen in der Intensivmedizin zu diskutieren.

Der Chefarzt Professor Thomas Standl hatte die Fachleute ins Kunstmuseum Solingen eingeladen. Im Mittelpunkt des Symposiums standen die Lehren aus der COVID-19-Pandemie, insbesondere praxisnahe und berufsübergreifende Erkenntnisse für den klinischen Alltag.

Die Teilnehmer setzten sich mit einer Reihe drängender Themen auseinander, darunter Übertherapie auf Intensivstationen, die Notwendigkeit von Triage-Entscheidungen, Beatmungstechniken sowie die extrakorporale Oxygenierung. Zudem wurden Schmerzmanagement, die Erkennung und Behandlung von Delirien und die Palliativversorgung behandelt.

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGINA) kündigte eine systematische wissenschaftliche Auswertung an. Diese soll das neue Konzept der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) unter dem Titel „Kinder als Besucher auf Intensivstationen“ unterstützen, das im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt wurde.

Das Symposium bot eine Plattform für den Austausch über Fortschritte in der Intensivmedizin und rückte innovative Ansätze wie die DIVI-Initiative zu Kinderbesuchen in den Fokus. Die Veranstaltung stärkte zudem die Zusammenarbeit der Fachleute in diesem Bereich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle