05 June 2026, 10:27

Solingen streitet über Haushaltskürzungen: SPD fordert klare Prioritäten

SPD-Fraktionshaushalt: "Solingen bleibt bewohnbar und zukunftsfähig!"

Solingen streitet über Haushaltskürzungen: SPD fordert klare Prioritäten

Haushaltsdebatte in Solingen: SPD pocht auf klare Linie bei Ausgabenkürzungen

Der Haushaltsentwurf Solingens für 2024 sorgt für Diskussionen, da die SPD-Fraktion konsequentes Handeln bei den angekündigten Einsparungen fordert. Die Stadt plant, ihre Gesamtausgaben um rund 13 Millionen Euro zu reduzieren – doch wo genau der Rotstift angesetzt werden soll, bleibt umstritten. Bürgermeister Tim Kurzbach und Kämmerer Daniel Wieneke präsentierten einen Etat, den sie trotz anhaltender Finanznot als schlüssig und zukunftsorientiert bezeichnen.

Die SPD-Fraktion lehnt Vorschläge ab, Haushaltslücken durch Kürzungen bei Kultur, Sport und Freizeitangeboten zu schließen. Stattdessen verlangt sie, dass das Land stärker in die Pflicht genommen wird, die Kommunen finanziell zu entlasten. Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, betonte, der Haushalt mache das Beste aus begrenzten Spielräumen und halte Solingen gleichzeitig lebenswert und zukunftsfest.

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Die Stadt wird weiterhin in zentrale Bereiche investieren – etwa in Kitas, Schulen, Feuerwehrwachen und Infrastruktur. Für den Kulturbereich wurden zusätzlich 25.000 Euro bereitgestellt, um Drittmittel einzuwerben. Die SPD will zudem die Förderung effizienter gestalten und den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen beschleunigen.

Weitere 15.000 Euro fließen in Schwimmkurse für Kinder. Preuß-Buchholz machte deutlich, dass die SPD auf radikale Kürzungen verzichte und stattdessen auf ausgewogene Ausgaben sowie langfristige Stabilität setze. Die Fraktion besteht darauf, dass Haushaltsentscheidungen mit klaren Forderungen an das Land nach fairer Finanzierung verbunden sein müssen.

Der Solinger Haushalt 2024 balanciert zwischen notwendigen Investitionen in öffentliche Leistungen und dem Sparzwang. Die Position der SPD-Fraktion zeigt die Spannungen bei der Priorisierung von Mitteln – besonders in Kultur und Infrastruktur. Die finalen Weichenstellungen werden entscheiden, wie die Stadt ihre Finanzen steuert und gleichzeitig mehr Unterstützung vom Land einfordert.

Quelle