Solingen kämpft um Respekt für seine Ehrenamtlichen in der Notfallhilfe
Tobias LehmannSolingen kämpft um Respekt für seine Ehrenamtlichen in der Notfallhilfe
Ehrenamtliche Helfer in Solingen leisten unverzichtbare Arbeit in Rettungseinsätzen und Notfallversorgung. Uli Preuss betonte ihre zentrale Bedeutung, äußerte sich jedoch besorgt über die wachsende Respektlosigkeit, der sie ausgesetzt sind. Gleichzeitig verwies er auf die finanzielle Abhängigkeit der Stadt von ihrem Engagement.
In einem aktuellen Statement ging Uli Preuss auf die Herausforderungen ein, mit denen die Freiwilligen in Solingen konfrontiert sind. Er zeigte sich erschüttert über die zunehmende Geringschätzung, die ihnen entgegengebracht wird. Gemeinsam mit Iris Preuß-Buchholz versicherte er den Ehrenamtlichen, dass ihre Arbeit nach wie vor hoch geschätzt werde.
Das Duo kündigte an, den Dialog mit den Hilfsorganisationen weiter zu pflegen. Zugleich forderten sie Bund und Länder auf, stärker für die Unterstützung der Freiwilligen einzutreten. Preuss nutzte die Gelegenheit, um sich bei den hauptamtlichen Kräften in den Hilfsdiensten, der Solinger Feuerwehr, der Polizei sowie den städtischen Ordnungsdiensten für deren Einsatz zu bedanken.
Der Appell für bessere Rahmenbedingungen kommt zu einer Zeit, in der die Ehrenamtlichen weiterhin unverzichtbare Leistungen erbringen. Ihr Beitrag ist ein tragender Pfeiler des Solinger Rettungssystems. Lokale Verantwortliche betonen, dass dieses Engagement dringend gewürdigt und geschützt werden müsse.
