Solingen kämpft um die Rettung des Freizeitzentrums Ittertal mit Millionen-Förderung
Anton GüntherSolingen kämpft um die Rettung des Freizeitzentrums Ittertal mit Millionen-Förderung
Freizeitzentrum Ittertal in Solingen steht vor finanziellen Herausforderungen – Zukunftssicherung in Diskussion
Im Mittelpunkt der aktuellen Verhandlungen steht die Sanierung und Modernisierung des Freibads, für das bereits Bundesfördergelder in Höhe von sechs Millionen Euro bewilligt wurden. Ernst Lauterjung, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und langjähriger Vorsitzender des Solinger Sportausschusses, betont die Bedeutung des Erhalts der Freizeitangebote in Ittertal für die Stadt. Als Ausschussvorsitzender setzt er sich dafür ein, dass der städtische Anteil an den Sanierungskosten gesichert bleibt.
Die SPD-Ratsfraktion plant, gemeinsam mit dem Förderverein Ittertal und der Stadtverwaltung eine nachhaltige Langzeittlösung für das gesamte Freizeitzentrum zu erarbeiten. Dazu gehören eine strukturelle Neuausrichtung der Anlage sowie die Finanzierung sowohl des Freibads als auch der Eishalle.
Unterdessen engagiert sich der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer in Berlin dafür, dass Kürzungen des Finanzministeriums den sozialen Arbeitsmarkt nicht belasten. Von den Insolvenzverfahren betroffen ist lediglich die gemeinnützige Neue Arbeit Ittertal gGmbH, die Menschen mit eingeschränkten Berufsperspektiven unterstützt. Die angespannte Haushaltslage Solingens könnte jedoch auch essenzielle Dienstleistungen und diesen Bereich treffen.
Während die Sanierung des Freibads mit sechs Millionen Euro aus Bundesmitteln gesichert ist, stehen nun Gespräche an, wie die Zukunft des gesamten Ittertal-Komplexes – inklusive seiner Freizeiteinrichtungen – langfristig gesichert werden kann. Die Stadt muss dabei einen Balanceakt zwischen finanziellen Zwängen und dem Erhalt sozialer sowie freizeitbezogener Angebote meistern.






