Solarausbau in Deutschland bremst 2025 spürbar ein – Rückgang um 11,5 Prozent
Anton GüntherSolarausbau in Deutschland bremst 2025 spürbar ein – Rückgang um 11,5 Prozent
Deutschlands Solarausbau verliert im ersten Halbjahr 2025 an Fahrt
Neue Zahlen zeigen einen Rückgang beim Zubau von Photovoltaik-Kapazitäten in den meisten Regionen. In den ersten sechs Monaten des Jahres verzeichnete die Branche einen spürbaren Einbruch im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024.
Bundesweit stieg die installierte Photovoltaik-Leistung von Januar bis Juni 2025 um etwa 7.347 Megawatt – ein Rückgang um 11,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024, als der Zubau noch rund 7.550 Megawatt betrug. Bis Ende 2024 hatte die Gesamtkapazität etwa 8.300 Megawatt erreicht.
Bayern baute im ersten Halbjahr 2025 rund 1.940 Megawatt aus, ein leichter Rückgang um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Baden-Württemberg verzeichnete mit 988 Megawatt einen stärkeren Einbruch von 9,5 Prozent – 2024 waren es laut Angaben der LEE NRW (Stand: 30. Juli 2025) noch 1.039 Megawatt gewesen. Damit lag der Rückgang im Land knapp unter dem Bundestrend.
Nordrhein-Westfalen belegte mit einem Zubau von 940 Megawatt Platz drei, doch auch hier halbierte sich die Installationsrate im Vergleich zu anderen Regionen. Innerhalb Baden-Württembergs führte der Landkreis Biberach mit 127 Megawatt, vor allem dank einer 80-Megawatt-Freiflächenanlage in Langenenslingen.
Die aktuellen Daten bestätigen eine verlangsamte Dynamik beim Solarausbau 2025. Die meisten Bundesländer verzeichneten geringere Zuwächse als 2024, wobei Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen besonders starke Einbrüche hinnehmen mussten. Die Zahlen spiegeln einen bundesweiten Trend sinkender Installationsaktivitäten wider.






