07 May 2026, 22:09

Schwerte: Großkampagne warnt Jugendliche vor tödlichen Bahngefahren

Vorsichtsschild auf einem Bahngleis, umgeben von einem Metallzaun, Bäumen, Strommasten, einem Gebäude, Containern, Fahrzeugen auf einer Straße und einem bewölkten Himmel.

Schwerte: Großkampagne warnt Jugendliche vor tödlichen Bahngefahren

Groß angelegte Sicherheitskampagne am Bahnhof Schwerte am 17. Juni

Am 17. Juni fand am Bahnhof Schwerte eine großangelegte Sicherheitsaktion statt, organisiert von der Bundespolizeidirektion Dortmund. Ziel der Veranstaltung war es, junge Menschen vor den tödlichen Gefahren des Betretens von Gleisanlagen zu warnen. Anlass war ein tragischer Unfall im vergangenen Sommer, bei dem ein örtlicher Schüler ums Leben kam.

Die Präventionsveranstaltung fand in der Nähe der Margot-Röttger-Rath-Straße statt und zog Vertreter verschiedener Behörden an. Teilgenommen haben das Ordnungsamt, die Landespolizei, die Feuerwehr, die Deutsche Bahn, die Bundespolizei sowie die Stadt Schwerte. Auch Medien berichteten über die vielbeachtete Kampagne.

Eine zentrale Rolle spielten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Fröndenberg. Begleitet von ihren Lehrkräften und dem Schulleiter reisten sie mit dem Zug nach Schwerte an. Gemeinsam mit der Bundespolizei gestalteten sie 44 Warnplakate, die im Bahnhof aufgestellt wurden, um auf die Risiken des Gleisbetretens aufmerksam zu machen.

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Beamte wiesen eindringlich auf die lebensbedrohlichen Gefahren hin, die mit dem Betreten von Bahnanlagen verbunden sind – darunter unter Strom stehende Oberleitungen und der starke Sog vorbeifahrender Züge. Moderne Züge können Hindernissen nicht ausweichen und sind oft erst zu hören, wenn es für eine Flucht zu spät ist. Reisende wurden daran erinnert, die markierte Sicherheitslinie erst zu überqueren, wenn ein Zug vollständig zum Stehen gekommen ist.

Die Stadt Schwerte würdigte das Engagement der Jugendlichen und belohnte sie nach der Aktion mit einer Einladung zum Eisessen.

Hintergrund der Kampagne ist ein tödlicher Unfall im Juli 2024. Damals starb ein Schüler der Gesamtschule Fröndenberg, nachdem er auf einen Güterwagen geklettert war und eine Oberleitung berührt hatte. Die Behörden hoffen, dass die Veranstaltung das Bewusstsein für die Gefahren schärft und künftige Tragödien verhindert.

Quelle