10 May 2026, 04:09

Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Großeinsatz der Feuerwehr

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung mit Helmen und Sauerstoffflaschen arbeiten an einem Feuerwehrauto, mit einem Gestell voller Gegenstände und Hintergrundausrüstung im Hintergrund.

Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und Großeinsatz der Feuerwehr

Schwerer Unfall auf der A3 bei Ratingen: Elektroauto gerät in Brand

Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A3 in der Nähe von Ratingen ein schwerwiegender Vorfall. Ein Elektroauto fing während der Fahrt zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Ausfahrt Ratingen-Ost Feuer. Der Brand löste einen Großeinsatz aus, an dem Feuerwehrkräfte, Rettungssanitäter und ein Rettungshubschrauber beteiligt waren.

Gegen 13:10 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Ratingen über das brennende Fahrzeug alarmiert. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren aus Breitscheid, Lintorf und Mitte. Zudem trafen Autobahnpolizisten ein, um die Unfallstelle abzusichern.

Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen, als er aus dem brennenden Fahrzeug floh. Rettungskräfte aus Ratingen und Heiligenhaus leisteten Erste Hilfe, unterstützt von einem Notarztwagen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber aus Duisburg in ein Spezialkrankenhaus geflogen.

Für die Feuerwehr gestaltete sich der Einsatz besonders schwierig, da die Batterien des Fahrzeugs weiterhin überhitzten. Ein spezielles Löschfahrzeug vom Typ „Cobra“ kam zum Einsatz, um die Batterien zu kühlen und mögliche Explosionen zu verhindern. Die Bergungsarbeiten dauerten etwa drei Stunden, während die Autobahn vollständig gesperrt bleiben musste, um die Landung des Hubschraubers und die Arbeit der Einsatzkräfte zu ermöglichen.

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Nach der Löschung des Brandes wurden die verkohlten Überreste des Elektroautos geborgen. Das Wrack wurde in eine spezielle Quarantäneeinrichtung für Elektrofahrzeuge gebracht, um weitere Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten.

Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen auf der A3 und erforderte ein abgestimmtes Vorgehen mehrerer Rettungskräfte. Der Fahrer befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Behörden die Brandursache untersuchen. Die Autobahn konnte erst wieder freigegeben werden, nachdem die Unfallstelle geräumt und als sicher eingestuft worden war.

Quelle