SC Preußen Münster feuert Trainerduo nach historischer 0:6-Pleite gegen Dresden
Tobias Lehmann0:6 hat Konsequenzen: Münster trennt sich von Trainer Ende - SC Preußen Münster feuert Trainerduo nach historischer 0:6-Pleite gegen Dresden
SC Preußen Münster entlässt Cheftrainer Alexander Ende und Co-Trainer Zlatko Muhović nach 0:6-Debakel gegen Dynamo Dresden
Nach der deutlichen 0:6-Niederlage gegen Dynamo Dresden hat der Drittligist SC Preußen Münster Cheftrainer Alexander Ende und dessen Assistenten Zlatko Muhović von ihren Posten entbunden. Die anhaltende Krise des Teams – nur ein Sieg in den letzten zwölf Spielen – hat die Mannschaft auf den 16. Tabellenplatz zurückgeworfen, der die Teilnahme an der Relegation bedeutet. Bis auf Weiteres übernimmt U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Mannschaft und wird sie beim anstehenden Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg an der Seitenlinie betreuen.
Die Entlassung folgt auf eine monatelange Talfahrt von Preußen Münster in der 3. Liga. Die herbe 0:6-Niederlage in Dresden im März erwies sich als letzter Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Vereinsführung handelte umgehend und trennte sich von beiden Trainern.
Mit lediglich einem Sieg aus den letzten zwölf Ligapartien ist das Team auf den 16. Platz abgerutscht – und damit in die gefährdete Relegationszone. Schulze-Marmeling, der bisher die U23 betreute, wird nun das Training leiten und die Mannschaft auf das Duell gegen Magdeburg vorbereiten.
In den kommenden Wochen stehen entscheidende Spiele gegen Holstein Kiel und die SpVgg Fürth an. Diese Partien könnten darüber entscheiden, ob Preußen Münster den Klassenerhalt direkt schafft oder sich in den nervenaufreibenden Relegationskämpfen behaupten muss.
Unter der interimistischen Führung muss sich der Verein nun neu formieren, um dem Abstieg zu entkommen. Für Schulze-Marmeling beginnt die Feuerprobe bereits gegen Magdeburg, bevor weitere brisante Begegnungen anstehen. Die Trainerentlassung ist ein verzweifelter Versuch, die Saison noch zu wenden, die seit dem Dresdner Debakel immer weiter abwärtsgerutscht ist.