Rommerskirchen wird zur Fairtrade-Gemeinde – Schulen und Kitas ziehen mit
Tobias LehmannRommerskirchen wird zur Fairtrade-Gemeinde – Schulen und Kitas ziehen mit
Rommerskirchen unternimmt Schritte, um eine Fairtrade-Gemeinde zu werden. Die Stadt hat bereits fair gehandelte Produkte in ihren Verwaltungsgebäuden eingeführt. Nun beteiligen sich auch lokale Schulen und Kindertageseinrichtungen an der Initiative, um ethischen Handel und Nachhaltigkeit zu fördern.
Bei einer kürzlichen Veranstaltung stellte Aileen Wichmann zentrale Punkte des Nachhaltigkeitsplans der Stadt vor. Sie betonte die Initiative "Globale Verantwortung und Eine Welt" sowie das Vorhaben einer "Nachhaltigen Verwaltung". Diese Maßnahmen zielen darauf ab, faire Handelsstandards in ganz Rommerskirchen zu verankern.
Benjamin Josephs bekräftigte die Unterstützung für Kindergärten und Schulen, die den Status "Faire Kita" bzw. "Fairtrade-School" anstreben. Regelmäßige Vernetzungstreffen sollen fortgeführt werden, um teilnehmenden Einrichtungen den Austausch von Ideen und Fortschritten zu ermöglichen. Zertifizierte Schulen erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Aktivitäten im Bereich fairer Handel bei künftigen Veranstaltungen zu präsentieren.
Lokale Einrichtungen sind bereits aktiv geworden: Die Kita Pusteblume in Rommerskirchen bezog Kinder in die Gestaltung von Beuteln aus fair gehandelter Baumwolle ein. Gleichzeitig untersuchen Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums in Kaarst im Rahmen ihres Unterrichts die Herkunft fair gehandelter Orangen. In Jüchen wird die Gesamtschule demnächst einen Automaten mit Fairtrade-Snacks aufstellen.
Für Schulen, die sich für die Zertifizierung als Fairtrade-School interessieren, ist im kommenden Jahr eine Informationsveranstaltung geplant. Dort erhalten sie Hinweise, wie sie die Anforderungen erfüllen und fairen Handel in den Schulalltag integrieren können.
Die Fairtrade-Bewegung in Rommerskirchen gewinnt an Fahrt. Schulen und Kitas verfügen nun über klarere Wege zur Zertifizierung und erhalten dabei kontinuierliche Unterstützung durch die Kommunalverwaltung. Die Einführung fair gehandelter Produkte in öffentlichen Räumen und Bildungsprojekten unterstreicht das Engagement der Stadt für ethische und nachhaltige Praktiken.






