13 June 2026, 12:06

Revolutionäres Projekt ZEROES will CO₂-Emissionen in der Bauindustrie drastisch reduzieren

Kohlenstoffdioxid-Emissionen reduzieren mit klimapositiven Baumaterialien

Revolutionäres Projekt ZEROES will CO₂-Emissionen in der Bauindustrie drastisch reduzieren

Neues Forschungsprojekt will CO₂-Emissionen in der Bauindustrie durch revolutionäre Herstellung mineralischer Bindemittel senken

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Die Initiative ZEROES, die am 3. Juli 2024 gestartet wurde, zielt darauf ab, Baustoffe durch innovative Produktionsverfahren nachhaltiger zu gestalten. Die Bauwirtschaft verursacht erhebliche CO₂-Mengen – vor allem durch den energieintensiven Herstellungsprozess mineralischer Bindemittel wie Zement. Jährlich werden rund 40 Milliarden Tonnen Sand und Kies für diese Materialien verarbeitet, was die Umweltbelastung zusätzlich verschärft.

Das ZEROES-Team erprobt Methoden, um CO₂ direkt in die Produktion von Kalksandsteinen einzubinden. Zudem sollen Karbonate als Bindemittel oder Füllstoffe in Beton und Kalksandsteinen eingesetzt werden. Sämtliche mineralischen Rohstoffe für das Projekt stammen aus recycelten Bauabfällen.

Federführend sind das Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen sowie die Partner Betonwerk Büscher und Rohstoffbauwerke. Ihr Ziel: klimapositivere Baulösungen entwickeln und gleichzeitig Emissionen in energieintensiven Prozessen reduzieren.

Das Projekt könnte nicht nur den CO₂-Ausstoß bei der Herstellung von Baustoffen verringern, sondern auch den Einsatz nachhaltiger Ressourcen fördern. Durch die Nutzung von Recyclingmaterialien und Kohlenstoffbindung bietet es einen praxisnahen Weg zu umweltfreundlicheren Bauweisen.

Quelle