25 April 2026, 10:08

Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Bus-Attacke auf Gegenprotestierende

Ein Plakat zeigt eine gewalttätige Konfrontation zwischen Randalierern und Miliz in New York City, wobei Menschen auf dem Boden liegen und Waffen halten, Gebäude im Hintergrund und Rauch von ihnen aufsteigen, begleitet von Text, der "New York - Der Kampf zwischen Randalierern und Miliz" lautet.

Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Bus-Attacke auf Gegenprotestierende

Gewalttätige Auseinandersetzung in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung

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Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation, nachdem eine rechtsextreme Versammlung stattgefunden hatte. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als ehemalige Teilnehmer der Veranstaltung auf einem Bus Gegenprotestierende angriffen. Die Polizei hat inzwischen 19 Verdächtige im Zusammenhang mit dem Überfall identifiziert.

Die Ausschreitungen begannen, als sich Teilnehmer der rechtsextremen Zusammenkunft an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus setzten. Dort gerieten sie mit bereits anwesenden Gegenprotestierenden aneinander, woraufhin es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kam. Die Lage eskalierte rasant, doch Bereitschaftspolizisten griffen ein und verhinderten weitere Gewalt.

Nach dem Angriff flohen die Verdächtigen – eine Gruppe aus 16 Männern und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren – vom Tatort. Die Beamten konnten sie später ausfindig machen und ihre Identitäten feststellen. Unter den Festgenommenen befanden sich sieben Minderjährige, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte informiert wurden.

Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte den Angriff scharf und betonte, dass rechtsextremer Extremismus in der Stadt keinen Platz habe. Er versicherte der Öffentlichkeit, dass gegen die Verantwortlichen rechtliche Schritte eingeleitet würden.

Bei dem Vorfall wurden vier Personen leicht verletzt, die alle vor Ort behandelt werden konnten. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei weitere Beweise sichert. Dank des schnellen Einsatzes der Bereitschaftspolizei weitete sich die Konfrontation nicht zu einer größeren Störung aus.

Quelle