08 May 2026, 08:08

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Eine Gruppe von maskierten Menschen geht eine Straße entlang, hält ein Transparent hoch, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Kirchturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Ein ruhiger Abend im Dortmunder Rombergpark eskalierte in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe von Picknickern angriffen. Der Vorfall, der mit verbalen Beleidigungen begann, artete in eine körperliche Attacke aus, bevor die Polizei eingriff und die Verdächtigen festnahm.

Gegen 20:45 Uhr hielten sich sechs Personen zu einem Picknick im Park auf, als zwei offensichtlich alkoholisierte Männer in ihre Nähe kamen. Das Duo spielte über einen tragbaren Lautsprecher Lieder mit rassistischen Texten ab, tanzte dabei und machte Gesten in Richtung der Gruppe.

Zwei Frauen aus der Picknickrunde stellten die Männer zur Rede, woraufhin ein hitziger Streit mit rassistischen Beschimpfungen entbrannte. Die Gruppe beschloss, den Ort zu verlassen, doch die Verdächtigen folgten ihnen und setzten die verbale Attacke fort. Nahe dem Eingang zum Kirschblütenweg schlug einer der Männer zwei 20-jährige Frauen ins Gesicht.

Augenzeugen beobachteten den Angriff und alarmierten sofort die Polizei. Die Täter versuchten zu fliehen, wurden jedoch schnell von den Beamten gestellt. Der 20-jährige Haupttäter wurde in Gewahrsam genommen, während sein 21-jähriger Begleiter ein Betretungsverbot für das Gebiet erhielt.

Die Ermittler bestätigten, dass beide Männer aus Dortmund stammen und weder Vorstrafen noch bekannte Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen haben. Ihnen werden nun Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.

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Die beiden Verdächtigen bleiben Gegenstand der Ermittlungen. Die Behörden haben keine weiteren Details zu den Opfern oder möglichen zusätzlichen Zeugen veröffentlicht. Der Fall wird in den kommenden Wochen durch das Justizsystem weiterverfolgt.

Quelle