"Promi-Veräter": Strenge Isolation und geheime Dreharbeiten in Schottland
Anton Günther"Promi-Veräter": Strenge Isolation und geheime Dreharbeiten in Schottland
Die Dreharbeiten für die neue Staffel von Promi-Veräter laufen auf Hochtouren in Schottland. Seit drei Wochen wohnt das Ensemble im Courtyard Hotel in der Nähe des Flughafens Inverness – unter strengen Auflagen, um die Teilnehmer voneinander isoliert zu halten. Die Sendung soll im Herbst auf den Bildschirmen zu sehen sein.
Das Hotel funktioniert fast wie eine abgeschirmte Anlage. Wachen postieren sich an beiden Enden der Flure, um zu verhindern, dass die Kandidaten das Gebäude verlassen oder einander zufällig begegnen. Selbst die Freizeit ist streng reglementiert: Im Fitnessstudio darf sich immer nur eine Person aufhalten, und Aktivitäten im Freien sind nur in Begleitung erlaubt. Ein schwarzer Sichtschutz an der Rückseite des Gebäudes verhindert, dass die Öffentlichkeit mitbekommt, wenn Prominente an- oder abreisen.
Die Stars sind auf ihre Zimmer beschränkt und dürfen außerhalb des Spiels nicht miteinander sprechen. Um sich die Zeit zu vertreiben, haben einige begonnen, die vier „Läufer“ anzurufen – Mitarbeiter, die über WhatsApp bestellte Wünsche ausliefern. Manche Prominente haben sie sogar nur zum Plaudern gerufen, um die Monotonie zu durchbrechen.
Hinter den Kulissen läuft das Hotel mit fast militärischer Präzision. Mahlzeiten, Flüssigkeitsversorgung und Vorbereitungen für die Dreharbeiten sind minutiös koordiniert, um den Produktionsplan einzuhalten. Anders als im prunkvollen Veräter-Schloss bietet dieser Drehort schlichtere, kostengünstigere Unterkünfte, die auf Tripadvisor als „preiswert und solide“ beschrieben werden.
Die Serie wird im Herbst ausgestrahlt, nach drei Wochen streng kontrollierter Dreharbeiten. Die Teilnehmer hatten kaum Freiheiten – jede Bewegung und jeder Kontakt wurde überwacht. Die schmucklose Ausstattung des Hotels steht in krassem Gegensatz zu den sonst üppigen Kulissen der Show.






