10 May 2026, 16:08

Polizei Recklinghausen blitzt über 300 Raser vor Schulen und Kitas

Metallzaun um einen Kindersicherheitspark mit zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Polizei Recklinghausen blitzt über 300 Raser vor Schulen und Kitas

Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrskontrollen bei Schulen und Kitas durch

Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durch. Die Aktion war Teil einer übergeordneten Kampagne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Kinder, die zu den verletzlichsten Verkehrsteilnehmern zählen. Die Beamten registrierten über 300 Geschwindigkeitsverstöße, wobei einige Autofahrer die zulässigen Limits in besorgniserregendem Maße überschritten.

Die Kontrollen fanden im Rahmen der länderübergreifenden Initiative „Sicher.Mobil.Leben“ statt, die sich in diesem Jahr besonders auf die Schul- und Kitawege von Kindern konzentriert. Neben der Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzungen prüften die Beamten auch die Kindersitze in den Fahrzeugen – dabei stellten sie häufig fehlende oder falsch montierte Sitze fest.

Ein Schulbus gehörte zu den Regelbrechern: Er war in einer 30er-Zone mit 48 km/h unterwegs. Der schwerwiegendste Verstoß lag bei 68 km/h im selben eingeschränkten Bereich. Neben den Kontrollen sprachen die Polizisten gezielt Fahrer, Eltern und Kinder an, um auf die Gefahren von Rasen und rücksichtslosem Verhalten hinzuweisen.

Verkehrssicherheitsberater arbeiteten zudem mit Viertklässlern zusammen und vermittelten ihnen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen und besonders riskante Stellen erkennen können. Kinder, die mit dem Fahrrad kamen, ließen ihre Räder auf funktionierende Beleuchtung, Bremsen und Reflektoren überprüfen. Wer die Sicherheitsstandards erfüllte, erhielt als Belohnung einen Aufkleber des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.

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Die Kampagne verband konsequente Kontrollen mit Aufklärungsarbeit, um die Risiken für junge Verkehrsteilnehmer zu verringern. Über 300 Knöllchen wegen zu schnellen Fahrens wurden ausgestellt, während Kinder und Eltern direkt zu sicherem Verhalten beraten wurden. Die Behörden betonten, dass anhaltende Wachsamkeit nötig sei, um die Schwächsten im Straßenverkehr zu schützen.

Quelle