Polizei kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Dortmunder Schulen mit drastischen Folgen
Anton GüntherPolizei kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Dortmunder Schulen mit drastischen Folgen
Die Dortmunder Polizei führte am Morgen zwischen 7 und 9 Uhr Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durch. Im Fokus der Aktion standen Verkehrsverstöße mit E-Scootern, E-Bikes und andere Ordnungswidrigkeiten in der Nähe von Bildungseinrichtungen.
An vier Schulen lag der Schwerpunkt auf der Ahndung von Verstößen, während an einer Schule präventive Maßnahmen im Vordergrund standen. An zwei Standorten beschlagnahmten die Beamten fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren. Besonders häufig wurde das Fahren zu zweit auf einem einzigen E-Scooter beanstandet.
Ein 12-jähriger Junge wurde angehalten, weil er ein E-Bike mit einem nicht zugelassenen Gasgriff fuhr. Die Polizei zog das Fahrrad ein und leitete ein Verfahren gegen seine gesetzlichen Vertreter ein. Zudem dokumentierten die Beamten 14 Fälle, in denen E-Scooter-Fahrer verbotene Flächen wie Gehwege nutzten.
Stadtweit war das Fahren auf nicht erlaubten Flächen mit 36 gemeldeten Fällen der häufigste Verstoß. Sechs Strafanzeigen wurden wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung erstattet. Im Umfeld der Schulen ahndeten die Beamten zudem mehrere Park- und Gurtverstöße, darunter einen Fall, bei dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war.
Die Aktion unterstrich die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit. Es kam zu Beschlagnahmungen, Anzeigen und Strafverfolgung wegen verschiedener Verstöße. Die Behörden werden die Einhaltung der Verkehrsregeln in der Nähe von Schulen weiterhin überwachen.






