Neuer Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031 im Rheinisch-Bergischen Kreis beschlossen
Tobias LehmannNeuer Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031 im Rheinisch-Bergischen Kreis beschlossen
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs in der Region bis 2031 verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern und gleichzeitig den künftigen Fachkräftebedarf zu decken. Zudem reagiert er auf aktuelle Herausforderungen wie demografische Veränderungen und die Digitalisierung.
Der Schulentwicklungsplan schafft eine datengestützte Grundlage zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. Er enthält konkrete Handlungsempfehlungen, um die Berufsausbildung zu verbessern, die Schulprofile zu stärken und die Digitalisierung voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs.
Der Plan berücksichtigt sich wandelnde Anforderungen des Arbeitsmarktes sowie neue Bildungswege und soll regelmäßig aktualisiert werden, um sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Die Kreisverwaltung wurde mit der Ausarbeitung und Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen beauftragt.
In einem separaten Beschluss wurde die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath umbenannt. Der neue Name, Margot-Friedländer-Schule, wurde auf Vorschlag der Schulgemeinschaft im Juli 2025 einstimmig von der Schulkonferenz beschlossen. Er steht für das Engagement der Schule für Demokratie, Respekt, Toleranz sowie die Ablehnung von Rassismus und Gewalt.
Der Schulentwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung in der Region bis 2031 eine strategische Ausrichtung. Die Margot-Friedländer-Schule trägt nun einen Namen, der ihre pädagogischen Werte verkörpert. Beide Initiativen markieren wichtige Schritte für das lokale Bildungssystem.






