Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft mit Studierenden gegen Wohnungsnot und Einsamkeit
Jakob MayerNeuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft mit Studierenden gegen Wohnungsnot und Einsamkeit
Thorben Pollmann hat eine neue Position als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Sein Amtsantritt fällt in eine Zeit, in der Studierende mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sind – von Wohnungsnot bis zu finanziellen Sorgen. Pollmann selbst findet sich gerade in der Stadt zurecht, was seine Verbindung zu den Erstsemestlern noch enger macht.
Mit großer Vorfreude blickt Pollmann auf das Wintersemester 2025/2026, in dem er möglichst viele Studierende kennenlernen und unterstützen möchte. Sein Engagement geht dabei über seelsorgerische Begleitung hinaus: Er will auch bei alltäglichen Problemen helfen – etwa bei wirtschaftlichen Nöten. Angesichts von 2.500 Studierenden auf der Warteliste für Wohnheimplätze droht manchen wegen der Kölner Wohnungsmarktkrise sogar Obdachlosigkeit.
Doch die Sorgen der Studierenden beschränken sich nicht auf die Wohnsituation. Pollmann erkennt, dass sie auch die Klimakrise und finanzielle Unsicherheiten belasten. Um Gemeinschaft zu stärken, lädt er die Studierenden ein, nach dem Gottesdienst jeden Dienstag mit ihm zu Mittag zu essen.
Für Pollmann ist dieses neue Kapitel sowohl aufregend als auch anspruchsvoll. Da er selbst erst kürzlich nach Köln gezogen ist, kennt er die Unsicherheiten, mit denen Erstsemester zu kämpfen haben. Sein Ziel ist es, die Studierenden in allen Lebensbereichen zu unterstützen – von praktischen Bedürfnissen bis zum persönlichen Wohlbefinden.
Die Initiativen des Seelsorgers sollen den Druck auf die Studierenden in dieser schwierigen Phase lindern. Angesichts von Wohnungsmangel und finanzieller Belastung bieten sie sowohl konkrete Hilfe als auch ein Gefühl von Zusammenhalt. Pollmanns eigener Neuanfang in Köln stärkt dabei seine Fähigkeit, sich in die Lage derer zu versetzen, die er nun begleitet.






