Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Löhne vorerst gesichert
Tobias LehmannNeue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Löhne vorerst gesichert
Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) hat Insolvenz angemeldet und rechnet damit, dass das Verfahren noch vor Jahresende eröffnet wird. Die Organisation, die Langzeitarbeitslose unterstützt, hat vorläufigen Insolvenzschutz beantragt. Während dieser Phase werden die Löhne der Mitarbeiter weiterhin von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
Die NAI ist ein zertifizierter Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung sowie der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Sie arbeitet eng mit dem kommunalen Jobcenter Solingen zusammen, um bis zu 60 Langzeitarbeitslosen Arbeitsgelegenheiten, soziale Beratung und Unterstützung anzubieten. Die Finanzierung dieser Stellen erfolgt durch das Jobcenter sowie die Bundesagentur für Arbeit.
Das Unternehmen fungiert zudem als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal. Es beschäftigt 21 festangestellte Mitarbeiter, doch die finanziellen Schwierigkeiten berühren den Förderverein Ittertal nicht – dieser bleibt Mieter der Anlage. Der lokale Unternehmer Rüdiger Gruß, Betreiber des Restaurants Quitte, bestätigte, dass sein Betrieb von der Situation der NAI nicht betroffen sei.
Der Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird nun mit den Beteiligten zusammenkommen, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern und Sanierungsmaßnahmen zu planen.
Das Insolvenzverfahren der NAI läuft bereits an, wobei die Löhne der Beschäftigten vorerst gesichert sind. Die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen sowie die Tätigkeit in der Ittertal-Anlage sollen im Rahmen der Restrukturierung fortgeführt werden. Der Förderverein Ittertal und ansässige Unternehmen bleiben von den finanziellen Entwicklungen unberührt.
