18 March 2026, 00:15

Netflix und die Sussexes: Warum ihre Millionen-Deals jetzt auf der Kippe stehen

Eine historische Illustration mit dem Titel "Die Lords trafen sich zur Geschäftsabwicklung", die eine Gruppe von Menschen in einer chaotischen Besprechung zeigt.

Beschuldigungen und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Warum ihre Millionen-Deals jetzt auf der Kippe stehen

Die Partnerschaft zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan scheint nach fünfeinhalb Jahren in der Krise zu stecken. Wie berichten wird, zeigt sich der Streaming-Riese zunehmend verärgert über die zögerliche Umsetzung der gemeinsamen Projekte. Brancheninsider zufolge hängt die Zukunft des Paares in Hollywood nun davon ab, ob es über die Vermarktung der eigenen royalen Vergangenheit hinaus frische Inhalte produzieren kann.

Die Produktionsfirma der Sussexes, Archewell, hat mit Rückschlägen zu kämpfen – darunter gestoppte Filmprojekte und eine gescheiterte Lifestyle-Marke. Unklar bleibt, ob die Zusammenarbeit mit Netflix über die aktuelle Vertragslaufzeit hinaus fortgesetzt wird.

Seit dem Vertragsabschluss mit Archewell Productions im Jahr 2020 hat Netflix nur eine Handvoll Projekte des Paares veröffentlicht, darunter die Dokumentation Harry & Meghan, den Podcast Archetypes und die Serie With Love, Meghan – insgesamt etwa vier oder fünf Formate. Zum Vergleich: Die Abkommen mit anderen prominenten Produzenten wie Shonda Rhimes (Bridgerton) oder Ryan Murphy (Monster) brachten seit ihren jeweiligen Vereinbarungen jeweils über 50 Projekte hervor.

Interne Quellen berichten von wachsender Frustration über das Auftreten des Paares in Meetings. Meghan soll Harry demnach unterbrochen oder seine Ideen umformuliert haben, zudem habe sie Zoom-Calls abrupt verlassen. Netflix-Chef Ted Sarandos habe scherzhaft angemerkt, er nehme ihre Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei.

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Auch die Lifestyle-Marke des Paares, As Ever, konnte nicht überzeugen. Netflix sitzt auf Waren im Wert von rund 10 Millionen Dollar, die unverkauft geblieben sind, und hat Berichten zufolge weitere Investitionen in die Linie eingestellt. Zwei Filmprojekte – Meet Me at the Lake und The Wedding Date – stecken weiterhin in der Entwicklung fest, ohne dass Fortschritte sichtbar wären.

Branchenbeobachter stellen fest, dass sich einige Studios zunehmend von den Sussexes distanzieren, da deren Beteiligung kaum Mehrwert für Projekte biete. Ob das Paar künftig weitere Verträge abschließen kann, dürfte nun davon abhängen, ob es sich von der royalen Erzählung löst und marktfähige Inhalte liefert.

Die Netflix-Partnerschaft der Sussexes steht an einem Scheideweg: Mit nur wenigen abgeschlossenen Projekten und wachsender interner Unzufriedenheit wird ihr nächstes Vorgehen in Hollywood vermutlich eine strategische Neuausrichtung erfordern, um ihre kommerzielle Attraktivität unter Beweis zu stellen. Der Ausgang der noch ausstehenden Filmprojekte und eine mögliche Vertragsverlängerung bleiben vorerst ungewiss.

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