06 May 2026, 02:59

Müllwerker nach Cannabis-Konsum mit Drogenverdacht am Steuer gestoppt

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Bullen, beschriftet mit "überfahren oder die Fahrer in Gefahr", umgeben von einer Gruppe von Menschen, mit zusätzlichem Text auf dem Blatt.

Müllwerker nach Cannabis-Konsum mit Drogenverdacht am Steuer gestoppt

Ein 43-jähriger Müllwerker aus Krefeld wurde am Mittwochmorgen in Grevenbroich von der Polizei angehalten, nachdem Beamte den Verdacht hatten, er stehe unter Drogeneinfluss. Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr in der Straße An der Kreuzkaul, wo die Polizisten erste Anzeichen einer Beeinträchtigung feststellten und daraufhin weitere Kontrollen durchführten.

Die weit aufgerissenen Pupillen und geröteten Augen des Fahrers lösten sofortige Bedenken aus. Die Beamten führten einen Lichtreaktionstest durch, woraufhin eine Blutprobe entnommen wurde, um seine Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Sein Führerschein wurde vor Ort eingezogen.

Bei der Befragung gab der Mann zu, am Vorabend Cannabis konsumiert zu haben. Zwar streifte er lediglich die Wand eines nahen Hauses – der Sachschaden hielt sich in Grenzen –, doch die rechtlichen Konsequenzen könnten schwerwiegend sein. Die Behörden kündigten an, dass ihm die Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen werden könnte, ein Delikt, das mit Geldstrafen, Führerscheinentzug oder sogar bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden kann.

Neben dem strafrechtlichen Verfahren könnte der Vorfall auch finanzielle Folgen haben. Seine Kfz-Haftpflichtversicherung könnte Regressansprüche gegen ihn geltend machen, während seine Vollkaskoversicherung die Übernahme der Schäden möglicherweise kürzt oder ganz verweigert. Die Polizei betonte, dass berauschende Substanzen die Fahrfähigkeit noch lange nach dem Konsum beeinträchtigen können – mit oft gefährlichen oder sogar tödlichen Folgen.

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Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Polizei Rhein-Kreis Neuss unter Jülicher Landstraße 178, 41464 Neuss, telefonisch unter 02131 300-1400 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Die Website lautet https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw.

Dem Fahrer drohen nun mögliche juristische Schritte und versicherungstechnische Komplikationen. Der Fall zeigt einmal mehr, wie nachwirkende Substanzen die Fahrtauglichkeit noch Stunden später beeinträchtigen können. Die Polizei warnt weiterhin eindringlich vor den Risiken, ein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel zu führen.

Quelle