Mönchengladbachs EWMG glänzt mit Rekordgewinn und Millioneninvestitionen in Wohnraumprojekte
Tobias LehmannMönchengladbachs EWMG glänzt mit Rekordgewinn und Millioneninvestitionen in Wohnraumprojekte
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat starke finanzielle Ergebnisse für das vergangene Jahr vorgelegt. Die Organisation erzielte einen Jahresüberschuss vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW, bei einem operativen Gewinn von knapp einer Million Euro. Diese Zahlen fallen in eine Phase des Führungswechsels und großer städtebaulicher Projekte bei der EWMG.
Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG seit über 17 Jahren geleitet hat, wird im Juli nach seiner letzten Jahrespressekonferenz in den Ruhestand treten. Sein Ausscheiden markiert einen Übergangsprozess für das Unternehmen, das weiterhin auf nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung setzt.
Die EWMG hat gezielt in strategische Immobilieninvestitionen getätigt, darunter die Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt, sowie das Grundstück Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Zudem wurde der Parkplatz an der Aachener Straße erworben, um mögliche Schulweiterungen und Wohnraumprojekte zu unterstützen.
Für 2025 wurden 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben im Wohnungssektor bewilligt. Zu den kostentreibenden Projekten zählen die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 sowie die Maria-Hilf-Terrassen, eines der größten innerstädtischen Wohnprojekte der Stadt mit Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern.
Darüber hinaus stellte die EWMG 10 Millionen Euro für Großbauprojekte im Jahr 2025 bereit. Dazu gehören Sanierungen der Bezirksbibliothek in Rheydt, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Bahnhofs Rheydt Zentrum sowie der Tiefgarage im Quartier Maria-Hilf-Terrassen.
Ab 2027 werden drei neue Wohngebiete auf den Markt kommen: Gartenkamp in Hardt (16 Wohneinheiten), Voigtshofer Allee in Wickrath (33 Wohneinheiten) und Frankenstraße in Bonnenbroich (34 Wohneinheiten). Diese Vorhaben sollen private Bauherren und Investoren anziehen.
Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer vorausschauenden, integrierten Stadtentwicklung. Solche Maßnahmen seien entscheidend, um Mönchengladbach als nachhaltige, lebenswerte und wirtschaftlich stabile Stadt weiterzuentwickeln. Die beschlossenen Projekte und Investitionen unterstreichen dieses Bekenntnis zu langfristigem Fortschritt.






