31 March 2026, 02:08

Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – doch die Wende beginnt jetzt

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – doch die Wende beginnt jetzt

Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt gemischte Bilanz für 2024

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Während der Strom- und Erdgasverbrauch in Mönchengladbach nahezu konstant blieb, trieben steigende Kosten die Energierechnung der Stadt um über 50 Prozent in die Höhe. Gleichzeitig sollen der Ausbau der Solarenergie und die Modernisierung von Heizsystemen in den kommenden Jahren die Emissionen senken.

Die Energieausgaben der Stadt stiegen 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser deutliche Sprung erfolgte, obwohl der Erdgasverbrauch leicht um 2 Prozent auf 50,4 Millionen Kilowattstunden (kWh) zurückging. Der Stromverbrauch blieb mit 13,32 Millionen kWh stabil, wobei allein Schulen 49 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachten.

Der Verbrauch von Heizöl normalisierte sich 2024 wieder und erreichte 6 Millionen kWh, nachdem 2022 noch Vorräte angehäuft worden waren. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude verringerte sich um 0,33 Prozent auf 16.643 metrische Tonnen CO₂-Äquivalente. Eine verbesserte Energieüberwachung in den letzten beiden Jahren half, diese Entwicklungen präzise zu erfassen.

Ausblick: Solarausbau und Heizungsmodernisierung Für 2025 ist geplant, 15 kommunale Liegenschaften mit Photovoltaikanlagen auszustatten, die bis zu 1 Million kWh Strom vor Ort erzeugen sollen. Eine kürzlich abgeschlossene Beleuchtungsmodernisierung im Wert von 850.000 Euro – zur Hälfte durch Bundesfördermittel finanziert – ist bereits umgesetzt. Weitere Projekte umfassen die Modernisierung der Heizsysteme in 15 Schulen zwischen 2026 und 2028, die Nachrüstung von Lüftungsanlagen sowie die Integration von Solarmodulen in Dachsanierungen.

Die Energiekosten der Stadt sind zwar stark gestiegen, doch die Investitionen in Solarenergie und Heizungseffizienz laufen bereits an. Da Schulen die größten Energieverbraucher sind, könnten gezielte Sanierungen langfristig sowohl die Ausgaben als auch die Emissionen reduzieren. In den nächsten Jahren stehen der Ausbau erneuerbarer Energien und die Modernisierung der Infrastruktur in städtischen Gebäuden im Fokus.

Quelle