Millionenförderung verwandelt Maximilianpark in klimaresiliente Grünfläche
Anton GüntherMillionenförderung verwandelt Maximilianpark in klimaresiliente Grünfläche
Maximilianpark steht vor großer Erweiterung nach Bewilligung einer Millionenförderung
Der Maximilianpark wird deutlich erweitert, nachdem eine mehrmillionenschwere Förderung gesichert wurde. Bundesbauminister Hubertz gab die Mittel frei, die den Park in eine klimaresiliente Grünfläche verwandeln sollen. Das Projekt soll Besucher dazu inspirieren, ihre eigenen Gärten und öffentlichen Flächen mit nachhaltigen Lösungen umzugestalten.
Die Erweiterung kostet insgesamt 7,44 Millionen Euro, wobei der Bund 75 Prozent der Summe übernimmt. Damit fließen rund 5,6 Millionen Euro in das Vorhaben. Die Maßnahmen sind Teil des Bundesprogramms "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel".
Das Projekt wird schrittweise umgesetzt. Zunächst entsteht eine "Maxiplaza", gefolgt vom "MaxiGarten" und einem Bildungsgebäude. Jeder Bereich erfüllt eine spezifische Funktion: Die Plaza dient als Begegnungsstätte, während der Garten klimaresistente Pflanzen und nachhaltiges Wassermanagement in den Fokus stellt.
Der "MaxiGarten" ist darauf ausgelegt, zwei zentrale Herausforderungen zu bewältigen – extreme Hitze und Starkregen. Er wird Regenwasser effizient speichern und die Hitzeentwicklung reduzieren, um den Aufenthalt im Park angenehmer zu gestalten. Das Bildungsgebäude wird voraussichtlich Informationen zu nachhaltiger Landschaftsgestaltung und Klimaanpassungsstrategien vermitteln.
Nach Fertigstellung wird der modernisierte Maximilianpark praktische Wege aufzeigen, wie Grünflächen an den Klimawandel angepasst werden können. Das Projekt präsentiert Lösungen zur Regenwasserspeicherung, Hitzereduzierung und der Auswahl robuster Pflanzen. Besucher sollen mit Ideen für die Umsetzung in den eigenen Gärten und Gemeinden nach Hause gehen.






