Lünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Tobias LehmannLünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Organisiert vom Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe, sowie dem Familiengericht, zielt das Programm darauf ab, Menschen zu unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf kümmern.
Das erste Modul startete am 26. März 2026 und stieß bei lokalen Ehrenamtlichen auf großes Interesse. Im Mittelpunkt standen die Rechte und Pflichten einer Vormundschaft sowie grundlegende rechtliche Prinzipien. Die Teilnehmer hatten zudem Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.
Die Veranstaltung zeigte deutlich den Bedarf an besserer Information, Vernetzung und kontinuierlicher Begleitung. Viele Anwesende betonten, wie wichtig praktische Hilfestellungen sind, um Sicherheit im alltäglichen Entscheidungsprozess zu gewinnen. Die Organisatoren hoben hervor, dass die Sitzung einen wertvollen Raum für Erfahrungsaustausch und individuelle Beratung bot.
In den kommenden Monaten sind weitere vertiefende Module geplant, um die Ehrenamtlichen noch besser zu qualifizieren. Zudem soll das Angebot an Informations- und Qualifizierungsprogrammen auf andere kommunale Ehrenamtliche in Lünen ausgeweitet werden. Die Stadt erhofft sich dadurch ein größeres Bewusstsein für die entscheidende Rolle, die ehrenamtliches Engagement bei der Unterstützung benachteiligter junger Menschen spielt.
Die Schulungsreihe unterstreicht das Engagement Lünens, die Unterstützung für Pflegeeltern und Vormünder zu stärken. Durch strukturierte Lern- und Vernetzungsmöglichkeiten soll die Initiative Ehrenamtliche in ihrer Betreuungsarbeit bestärken. Weitere Module und erweiterte Programme werden in den nächsten Monaten folgen.






