20 April 2026, 08:10

Lünen-Brambauer führt temporäre Schulstraße für mehr Kindersicherheit ein

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule Zone vor" mit einer Person auf der linken Seite, Bäumen, Strommasten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Lünen-Brambauer führt temporäre Schulstraße für mehr Kindersicherheit ein

In Lünen-Brambauer wurde in der Nähe der Elisabethschule eine neue "temporäre Schulstraße" eingerichtet, um die Sicherheit von Kindern zu verbessern. Das Projekt sieht vor, dass während der Hauptzeiten des Bring- und Abholdienstes motorisierte Fahrzeuge eingeschränkt werden. Lokale Behörden und die Polizei arbeiten eng zusammen, um die Einhaltung der Regeln durchzusetzen und Eltern für das Thema zu sensibilisieren.

Die Schulstraße gilt an Schultagen täglich von 7:15 bis 8:15 Uhr sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr. Mit diesen Beschränkungen soll eine sicherere Umgebung für Kinder geschaffen werden, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Beamte des Polizeipräsidiums Dortmund führten Kontrollen durch, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen – mit besonderem Fokus auf die sogenannten "Elterntaxis". Ziel war es, auf die Gefahren hinzuweisen, die entstehen, wenn Kinder direkt bis zum Schultor gefahren werden. Jolanta Bialas, Leiterin des Verkehrsressorts der Stadt Lünen, rief die Eltern dazu auf, alternative Transportmöglichkeiten zu nutzen oder die ausgewiesenen Haltezonen zu verwenden.

Am 18. September fand eine gemeinsame Pressekonferenz statt, an der Vertreter mehrerer Institutionen teilnahmen, darunter das Umweltministerium, das Ministerium für Schule und Bildung, die Stadt Lünen, die Elisabethschule sowie das Polizeipräsidium Dortmund. Bei der Veranstaltung wurde die Bedeutung von Schulstraßen für die Verringerung von Verkehrsgefahren für jüngere Schüler betont.

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Die Initiative zielt darauf ab, Schulwege durch die Begrenzung des Fahrzeugverkehrs zu Stoßzeiten sicherer zu gestalten. Polizeiliche Kontrollen und Aufklärungskampagnen werden das Projekt weiterhin unterstützen. Eltern werden aufgefordert, ihre Gewohnheiten anzupassen, um die Kinder auf ihrem Schulweg besser zu schützen.

Quelle