Kunstwettbewerb für junge Künstler mit Behinderung begeistert in Kamp-Lintfort
Anton GüntherKunstwettbewerb für junge Künstler mit Behinderung begeistert in Kamp-Lintfort
Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung stößt in Kamp-Lintfort auf großes Interesse
Organisiert von Ingrid Stermann und dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen zielt die Veranstaltung darauf ab, einen dauerhaften Kunstpreis zu etablieren. Die Initiative hat bereits Dutzende Einsendungen von Nachwuchskünstlern zwischen 18 und 25 Jahren angezogen.
Der Wettbewerb setzte keine Grenzen bei Thema, Technik oder Materialien. Von 40 Anmeldungen reichten 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 35 Werke ein. Eine Jury wählte daraus 12 Beiträge für eine Ausstellung aus – mit der Chance auf einen der drei Hauptpreise.
Die ausgewählten Arbeiten werden in der Fabrik Heeder im Mikado ("Der Kulisse") gezeigt. Die Ausstellung eröffnet am 7. November mit einer feierlichen Preisverleihung. Vier Wochen lang können Besucher die Kunstwerke während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants besichtigen.
Zwei Publikationen begleiten die Veranstaltung: ein Kalender mit den Werken der 12 Nominierten (Preis: 4,90 Euro) sowie ein Buch, das alle 35 Einsendungen mit Künstlerporträts präsentiert (25 Euro).
Ingrid Stermann, erste Vorsitzende des lokalen Vereins "Engel sind überall", bringt künstlerische und karitative Erfahrung in das Projekt ein. Ihr Ziel ist es, den Kunstpreis zu einer wiederkehrenden Plattform für Künstler mit Behinderung zu machen.
Die Gewinner werden bei der Eröffnung am 7. November bekannt gegeben. Die Ausstellung läuft einen Monat lang und gibt Besuchern Gelegenheit, die vielfältigen Werke zu entdecken. Sowohl der Kalender als auch das Buch bleiben erhältlich – die Erlöse kommen den Künstlern und der Zukunft des Preises zugute.






