Kriminalität im Rhein-Kreis Neuss sinkt 2025 – doch nicht überall gibt es Entwarnung
Anton GüntherKriminalität im Rhein-Kreis Neuss sinkt 2025 – doch nicht überall gibt es Entwarnung
Kriminalitätsstatistik im Rhein-Kreis Neuss sinkt 2025 – doch nicht alle Delikte gehen zurück
Im Rhein-Kreis Neuss gingen die Fallzahlen 2025 zurück: Es wurden weniger Straftaten registriert als im Vorjahr. Auch in Meerbusch, einer der Städte der Region, verzeichnete man einen Rückgang der Gesamtkriminalität. Allerdings entwickelte sich nicht jede Deliktart positiv.
Im gesamten Kreisgebiet wurden 2025 insgesamt 28.790 Straftaten erfasst – nach 30.954 im Jahr 2024. Mehr als die Hälfte der Fälle (53,7 Prozent) konnte aufgeklärt werden, was in etwa dem Landesdurchschnitt entspricht. Spezialeinsatzkommandos spielten dabei eine entscheidende Rolle bei der Lösung mehrerer schwerwiegender Vorfälle.
In Meerbusch wurden 2.376 Straftaten verzeichnet, ein Rückgang um 7,7 Prozent gegenüber 2024. Den größten Anteil machten mit 39,5 Prozent Diebstahlsdelikte aus, wobei Betrugsfälle und Fahrraddiebstähle seltener wurden. Gleichzeitig stiegen jedoch Nötigungsdelikte und Ladendiebstähle an.
Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten lag im Kreis bei 70,6 Prozent (17 Fälle). In Meerbusch blieb die allgemeine Aufklärungsrate mit 44,5 Prozent stabil, während Diebstahlsdelikte nur zu 24,8 Prozent geklärt werden konnten.
Die Zahlen für 2025 zeigen ein gemischtes Bild: Zwar sank die Gesamtkriminalität im Rhein-Kreis Neuss und in Meerbusch, doch nahmen bestimmte Delikte wie Nötigung und Ladendiebstahl zu. Die Behörden konzentrieren sich weiterhin darauf, die Aufklärungsquoten zu verbessern – insbesondere bei Diebstahlsdelikten.