24 April 2026, 20:19

Kölner Friseursalon als Drogen-Umschlagplatz: Razzia fördert Kokain, Waffen und Luxusgüter zutage

Plakat mit fettem schwarzem Text "Diebe & Einbrecher Pinkerton's Police" in der Mitte auf einem weißen Hintergrund eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Kölner Friseursalon als Drogen-Umschlagplatz: Razzia fördert Kokain, Waffen und Luxusgüter zutage

Razzia in Kölner Friseursalon: Drogen, Waffen und Luxusgüter beschlagnahmt

Ein Friseursalon im Kölner Stadtteil Vingst wurde am 23. April 2023 im Rahmen einer groß angelegten Aktion gegen Kriminalität durchsucht. Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden gingen gegen das Geschäft vor, nachdem der Verdacht auf Drogenhandel aufgekommen war. Bei der Operation wurden Waffen, Bargeld und Luxusartikel im Besitz des 32-jährigen Inhabers sichergestellt.

Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden, als die Behörden den Salon sowie angrenzende Wohnungen durchsuchten. Dabei fanden sie etwa 90 Dosen Kokain, mehrere Portionen Crack und 100 Gramm Marihuana. Zudem beschlagnahmten sie eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, eine Machete, Messer, ein Mobiltelefon sowie 20.000 Euro in bar.

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Das städtische Gewerbeamt schloss den Friseursalon umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten. Es wurden Bußgelder in Höhe von über 95.000 Euro verhängt, und mehrere Spielautomaten im Geschäft wurden beschlagnahmt. Die Ermittler dokumentierten zudem Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen.

Die Maßnahme war Teil einer größeren Kontrollwelle in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Im Rahmen der Aktion wurden zahlreiche Betriebe und Immobilien überprüft, wobei der Fokus auf Verstößen gegen Gewerbevorschriften und mutmaßliche kriminelle Aktivitäten lag.

Der Friseursalon bleibt nach der Razzia geschlossen, während gegen den Inhaber wegen des Verdachts auf Drogenhandel ermittelt wird. Die Behörden haben illegale Substanzen, Waffen und Vermögenswerte sichergestellt, die mit dem Fall in Verbindung stehen. Mit weiteren rechtlichen Schritten ist im Laufe der Ermittlungen zu rechnen.

Quelle