Jugendkonferenz in Hamm-Bockum-Hövel zeigt: Junge Stimmen gestalten Europas Zukunft
Tobias LehmannJugendkonferenz in Hamm-Bockum-Hövel zeigt: Junge Stimmen gestalten Europas Zukunft
Am 1. Oktober 2025 brachte die zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche über 200 junge Menschen in Hamm-Bockum-Hövel zusammen. Veranstaltungsort war die Sophie-Scholl-Gesamtschule, wo im Mittelpunkt stand, wie durch offenen Dialog und jugendgeführte Diskussionen das friedliche Zusammenleben in Europa gefördert werden kann.
Die Konferenz begann mit einer Mischung aus Vorträgen und interaktiven Diskussionsrunden. Die Themen reichten von der Bekämpfung von Extremismus bis zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit – stets mit einem starken Fokus auf die Rolle junger Menschen bei Friedensbemühungen. Anders als bei klassischen Konferenzen konnten die Teilnehmenden selbst mitbestimmen, welche Themen priorisiert wurden, indem sie über die Agenda abstimmten.
Zu den Gästen zählten prominente Persönlichkeiten wie Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Andreas Hollstein, der Polonia-Beauftragte des Landes. Auch Vertreter aus der Wirtschaft beteiligten sich an den Gesprächen: Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH, und Mareike Boccola, Inhaberin der Hauschild GmbH & Co. KG, nahmen an einer Podiumsdiskussion teil.
Das Format förderte den direkten Austausch und gab jungen Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen und bestehende Perspektiven zu hinterfragen. Die Organisator:innen betonten, wie wichtig es ist, dass Jugendliche bei der Gestaltung von Politiken mitwirken, die ihre Zukunft prägen – und machten die Veranstaltung so zu einer Plattform für konkrete Handlungsansätze statt bloßer Debatten.
Bis zum Ende des Tages hatten die Teilnehmenden praktische Wege erarbeitet, um Frieden und Zusammenarbeit in Europa zu stärken. Die Konferenz unterstrich, dass junge Stimmen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen spielen. Bereits jetzt werden Pläne für künftige Veranstaltungen diskutiert, um den Schwung aus Hamm-Bockum-Hövel weiterzutragen.






