27 April 2026, 00:15

Hürths Lebensader Lux: Wie ein Abriss nachhaltige Bauprojekte vorantreibt

Detaillierte alte Stadtkarte mit nummerierten Geb├Ąuden, Stra├čen und Text, der eine vorgeschlagene Entwicklungsstelle am unteren Rand angibt.

Hürths Lebensader Lux: Wie ein Abriss nachhaltige Bauprojekte vorantreibt

Der Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth markiert einen wichtigen Meilenstein im städtischen Entwicklungsprojekt Lebensader Lux. Vor dem Rückbau führte die Stadt eine Bestandsaufnahme wiederverwendbarer Materialien durch – Teil einer Initiative für mehr Nachhaltigkeit. Ausgewählte Bauteile werden nun in einem Forschungsvorhaben der RWTH Aachen wiederverwendet.

Das Projekt geht auf einen Beschluss des Planungsausschusses vom Dezember 2023 zurück. Dieser verpflichtete die Stadt, vor großflächigen Abrissarbeiten das Potenzial für die Wiederverwendung von Baumaterialien zu prüfen. Schadstoffe wurden vor Beginn der Arbeiten fachgerecht entfernt.

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Zu den wiederverwendeten Materialien zählen Metallplatten, Handläufe, Bodenroste, Ziegelsteine, Fenster und Bänke. Sie fließen in das europäische Forschungsprojekt Target-X ein, das innovative Bauverfahren erforscht. Auf einem 4.000 Quadratmeter großen Referenzgelände in Aachen werden die Untersuchungen stattfinden.

Am Projekt Lebensader Lux sind mehrere Partner beteiligt, darunter die RWTH Aachen, das Projekt Target-X sowie die Center Construction Robotics GmbH. Auch die Unternehmen Concular GmbH und Rhiem & Sohn Kies und Sand GmbH & Co. KG wirken mit. Nach Abschluss des Abrisses entstehen an der Stelle ein modernes Gebäude und ein neuer Platz mit Wasserspielen, Grünflächen und hochwertiger Ausstattung.

Das ehemalige AOK-Gelände verwandelt sich so in einen zeitgemäßen öffentlichen Raum mit verbesserten Angeboten. Die zurückgewonnenen Materialien tragen zur Erforschung nachhaltiger Baupraktiken bei. Das Vorhaben steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen, die Ressourceneffizienz bei der Stadtentwicklung zu fördern.

Quelle