"Heroes" revolutioniert Berlins Theater mit jugendlichem Mut und Gesellschaftskritik
Jakob Mayer"Heroes" revolutioniert Berlins Theater mit jugendlichem Mut und Gesellschaftskritik
„Heroes“ sorgt für Furore in Berlins Theaterszene
Ein neues Stück mit dem Titel Heroes macht derzeit in Berlin Furore. Geschrieben und aufgeführt vom Jugendkollektiv Active Player NK, stellt es traditionelle Vorstellungen von Heldentum infrage und verbindet dabei Gesang, Tanz und inszenierte Kämpfe. Das Publikum reagiert begeistert und feiert den Mut sowie die Kreativität des Ensembles.
Das am Heimathafen Neukölln ansässige Kollektiv Active Player NK bietet seit Langem kostenlose Workshops in Schauspiel, Regie und kreativem Experimentieren für junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren an. Ihre jüngste Produktion, Heroes, setzt sich mit Themen wie Zivilcourage und dem Mythos des selbstlosen Helden auseinander – gespickt mit scharfer Gesellschaftskritik, die den Kapitalismus ins Visier nimmt.
Die physischen Szenen des Stücks wurden von Lujain Mustafa choreografiert, die sowohl die Tanz- als auch die Kampfszenen entworfen hat. Mohammad Eliraqui, seit 2022 Leiter der Gruppe, steht im Zentrum des Projekts. Seine Schauspielkarriere begann bei Active Player NK, wo er bei seiner ersten Premiere vom Filmregisseur Damir Lukačević entdeckt wurde. Eliraqui beschreibt die Mission des Kollektivs als Förderung von Authentizität und Ehrlichkeit unter seinen Mitgliedern.
Die Aufführung wird für ihre Energie und Originalität gefeiert. Durch die Mischung aus Bewegung, Musik und provokanten Ideen bietet Heroes eine frische Perspektive darauf, was es bedeutet, mutig zu sein. Gleichzeitig unterstreicht die Produktion das Talent, das aus dem inklusiven und experimentellen Ansatz von Active Player NK hervorgeht.






