07 May 2026, 16:22

Henkel warnt vor möglichen Preiserhöhungen 2026 durch steigende Materialkosten

Balkendiagramm, das den Verbraucherpreisindex von Oktober 2020 bis Oktober 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel warnt vor möglichen Preiserhöhungen 2026 durch steigende Materialkosten

Henkel sieht sich mit steigenden Materialkosten konfrontiert, die in diesem Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich angestiegen sind. Dadurch sind dem Konzern zusätzliche Belastungen von 400 bis 500 Millionen Euro entstanden. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnte nun, dass auch die Verbraucherpreise 2026 steigen könnten, falls sich der Kostendruck weiter verschärft.

Das Unternehmen hat bereits die Preise im Industriegeschäft angehoben, insbesondere im Klebstoffbereich. Doch die Konsumentensparte stellt eine größere Herausforderung dar, da viele Haushalte ohnehin schon finanziell belastet sind.

Henkel ergreift Gegenmaßnahmen, um die Kosten zu dämpfen – darunter Neuverhandlungen mit Lieferanten und Anpassungen der Marktpreise. Vorerst würden mögliche Preiserhöhungen für Verbraucher jedoch auf neue Produktinnovationen beschränkt bleiben und nicht flächendeckend umgesetzt.

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Knobel schloss breiter angelegte Preisanpassungen für 2026 nicht aus, falls der Kostendruck anhält. Gleichzeitig räumte er ein, dass genaue Prognosen schwierig seien, da sich die Rahmenbedingungen wöchentlich änderten.

Aktuell setzt Henkel auf gezielte Anpassungen statt auf pauschale Erhöhungen. Sollten die Materialkosten jedoch weiter auf hohem Niveau verharren, könnten weitere Preiserhöhungen für Verbraucher bis 2026 unvermeidbar werden. Das Unternehmen beobachtet die Entwicklung der wirtschaftlichen Belastungen weiterhin genau.

Quelle