05 April 2026, 06:09

Henkel senkt CO₂-Fußabdruck durch Partnerschaften mit BASF, Dow und 3M

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" besagt und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Henkel senkt CO₂-Fußabdruck durch Partnerschaften mit BASF, Dow und 3M

Henkel hat neue Maßnahmen angekündigt, um die Emissionen entlang seiner Lieferkette und in seinen Produktlinien zu reduzieren. Das Unternehmen arbeitet dabei mit großen Konzernen wie BASF, Dow und 3M zusammen, um seinen CO₂-Fußabdruck zu verringern. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, die Emissionen in einigen Produktbereichen um bis zu 40 Prozent zu senken.

Ein wichtiger Schritt besteht darin, in Henkels TECHNOMELT-Klebstoffen niedrigemissive Harze des Unternehmens Synthomer einzusetzen. Zudem setzt das Unternehmen auf biobasierte Materialien und sauberere Produktionsverfahren, um seine Klimaziele zu erreichen.

Henkel hat klare Vorgaben definiert, um seine Umweltbelastung zu verringern. Bis 2030 will das Unternehmen die Scope-3-Emissionen um 30 Prozent reduzieren, bis 2045 sogar um 90 Prozent. Um dies zu schaffen, kooperiert Henkel mit über 20 Partnern im Rahmen von Initiativen wie der Alliance to End Plastic Waste und dem Klebstoffcluster.

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Die Zusammenarbeit mit Dow umfasst die Herstellung von Schmelzklebstoffen unter Verwendung kohlenstoffarmer Materialien und erneuerbarer Energien. Dieser Wandel hat bereits das Emissionsprofil bestimmter Klebetechnologien verbessert. Ein weiteres Projekt mit Synthomer sieht die Integration von CLIMA-Harzen in die TECHNOMELT-Produktpalette vor, wodurch der CO₂-Ausstoß um mindestens 20 Prozent gesenkt wird.

Dow arbeitet zudem mit Candiani zusammen, um hochwertige Cremegläser aus recyceltem Speiseöl herzustellen. Das Material mit dem Namen SURLYN PC 2000 REN ersetzt herkömmliche Kunststoffe durch eine nachhaltigere Alternative.

Henkels Engagement wurde bereits gewürdigt: Das Unternehmen ist für seine biobasierten Schmelzklebstoffe als Finalist bei den Sustainability Awards nominiert. Zudem werden Henkel und Dow auf der K 2025 in Düsseldorf gemeinsam einen Transformation Talk veranstalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie branchenübergreifende Zusammenarbeit Klimalösungen beschleunigen kann.

Durch die Partnerschaften und neuen Produktionsmethoden senkt Henkel bereits jetzt die Emissionen in zentralen Produktlinien. Die Zusammenarbeit mit Dow, Synthomer und anderen zeigt, wie branchenweite Kooperationen Fortschritte vorantreiben können. Diese Maßnahmen bringen Henkel seinen Klimazielen für 2030 und 2045 ein Stück näher.

Quelle