Haus Scheppen wird 2026 barrierefrei und besucherfreundlich saniert
Die Pläne zur Aufwertung des Bereichs um das Haus Scheppen haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht: Der zuständige Ausschuss hat eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen genehmigt. Das Projekt, dessen Start für 2026 vorgesehen ist, konzentriert sich auf Barrierefreiheit, denkmalschutzgerechte Sanierung und bessere Besucherangebote. Für die Arbeiten steht ein Budget von rund 2 Millionen Euro zur Verfügung; die detaillierten Entwürfe sollen bis Ende 2025 vorliegen.
Die beschlossenen Maßnahmen umfassen drei zentrale Bereiche. Der Vorplatz wird neu gestaltet und erhält eine Anlegestelle mit Sitzgelegenheiten unter den bestehenden Lindenbäumen, ergänzt durch zusätzliche Bepflanzung zur Verbesserung des Mikroklimas. Gleichzeitig wird der Uferweg barrierearm saniert, sodass die Strecke zwar zugänglicher wird, ihren historischen Charme aber behält. Zudem entsteht eine neue Rampe, die den Parkplatz P1 mit dem Vorplatz verbindet – inklusive eines Aussichtspunkts und digitaler Anzeigen für freie Stellplätze.
Etwa zwölf Parkplätze werden zugunsten der Umgestaltung auf die Flächen P1 und P2 verlegt. Den Zuschlag für die Pläne erteilte der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz; sie sind Teil einer übergeordneten Strategie. Neben den akuten Aufwertungen zählen zu den langfristigen Zielen eine bessere Infrastruktur, familienfreundliche Angebote sowie eine Anbindung an die Hespertalbahn nach der IGA 2027.
Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, sobald die finalen Pläne genehmigt sind. Von den 2 Millionen Euro sind 340.000 Euro für Planungskosten reserviert. Weitere Details lassen sich der Anlage 0774/2025/6 entnehmen.
Die Modernisierung bringt barrierefreien Zugang, verbesserte Besucherangebote und ein einladenderes Umfeld für das Haus Scheppen. Die Arbeiten sollen 2026 starten, nachdem die Detailplanung abgeschlossen ist. Das Projekt vereint moderne Anforderungen mit dem Erhalt des historischen Charakters der Anlage.






