27 March 2026, 10:10

Hamm setzt auf globale Partnerschaften mit neuer Entwicklungspolitik-Koordinatorin

Plakat mit Text und Logo, das 'Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030' verkündet und für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 wirbt.

Hamm setzt auf globale Partnerschaften mit neuer Entwicklungspolitik-Koordinatorin

Die Stadt Hamm hat Annika Behrens zur neuen Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik ernannt. Sie trat die Stelle am 1. August 2025 an und wird sich vor allem auf die Stärkung der Beziehungen zu Städten des Globalen Südens konzentrieren. Ihre Position spiegelt einen wachsenden Trend in Deutschland wider, wo Kommunalverwaltungen eine aktivere Rolle in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit einnehmen.

Behrens bringt Erfahrungen aus ihrer bisherigen Tätigkeit am UNESCO-Lehrstuhl der Technischen Universität Dortmund mit. Zudem studierte sie in Südspanien und eignete sich dort fließende Spanischkenntnisse an – eine Fähigkeit, die ihr bei der Zusammenarbeit mit Partnern in Mazatlán, Mexiko, zugutekommen wird. Unter ihrer Leitung will die Stadt Hamm diese Partnerschaft weiter vertiefen.

Ihre Arbeit wird sich auf Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung innerhalb der Hammeler Verwaltung konzentrieren. Dabei wird sie mit Tobias Garske, dem Klimaschutzmanager der Stadt, sowie der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Town zusammenarbeiten. Gemeinsam sollen Projekte entwickelt und umgesetzt werden, die sich an den globalen Nachhaltigkeitszielen orientieren.

Die Stelle wird von der Engagement Global gGmbH im Rahmen des Programms "Kommunen in der Einen Welt" finanziert, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt wird. Die Förderung ermöglicht es Hamm und ähnlichen Kommunen, eigene Entwicklungsinitiativen zu gestalten. Behrens' Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um weitere zwei Jahre.

Hamm steht mit diesem Ansatz nicht allein da: Rund 50 weitere deutsche Kommunen haben in den letzten Jahren vergleichbare Positionen geschaffen. Zwar sind Details zu konkreten Projekten anderer Städte noch begrenzt, doch der Trend zeigt eine verstärkte lokale Einbindung in die internationale Zusammenarbeit.

Mit der Ernennung von Behrens unterstreicht Hamm sein Engagement für globale Partnerschaften und nachhaltige Praktiken. Ihre Arbeit wird die bestehenden Verbindungen zu Mazatlán ausbauen und gleichzeitig die kommunalen Bemühungen in der Entwicklungspolitik unterstützen. Die Finanzierung und Struktur der Stelle bieten einen Rahmen für langfristige Kooperationen zwischen lokalen und internationalen Partnern.

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