29 March 2026, 16:11

Gütersloh startet mit "Jobwechsel" in die berufliche Inklusion

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen in einer Werkstatt, einige stehen und sitzen auf Hockern mit Werkzeugen, ein Tisch mit Gegenständen links, verstreute Kisten und Gegenstände rechts und zwei Fenster im Hintergrund.

Gütersloh startet mit "Jobwechsel" in die berufliche Inklusion

Gütersloh nimmt erstmals am Projekt "Jobwechsel" teil

Die Stadt Gütersloh beteiligt sich in diesem Jahr erstmals am "Jobwechsel"-Projekt. Die Initiative fördert die berufliche Inklusion und stärkt das gegenseitige Verständnis zwischen Mitarbeitenden und Teilnehmenden. Mehrere städtische Fachbereiche öffneten ihre Türen für Menschen, die neue Berufserfahrungen sammeln wollten.

Im Rahmen des Projekts schnupperte etwa Nico Neitzel im Post- und Telefonservice der Stadtverwaltung hinein. Für ihn war die Erfahrung bereichernd – besonders die vielen neuen Eindrücke, die er in dieser Rolle gewann. Silke Flaskemper-Köhler unterstützte unterdessen das Team des Stadtarchivs und äußerte im Nachhinein Interesse an einem weiteren Praktikum.

Das Stadtarchiv, der Postservice und die Telefonzentrale standen den Teilnehmenden offen. Die Rückmeldungen der beteiligten Abteilungen fielen durchweg positiv aus und unterstrichen damit den Erfolg der Premiere in diesem Jahr.

Steffen Gerz, Sprecher des Kreises Gütersloh, betonte die Bedeutung der Teilnahme der Stadt an "Jobwechsel". Für 2026 ist geplant, die Initiative fortzuführen und auszubauen – aufbauend auf den diesjährigen Erfolgen. Gütersloh setzt sich aktiv für Chancengleichheit ein und strebt danach, die Vielfalt der Gesellschaft auch in der eigenen Belegschaft widerzuspiegeln. Bewerbungen sind willkommen – unabhängig von kulturellem oder sozialem Hintergrund, einschließlich Menschen mit schweren Behinderungen.

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Zwar liegen für 2024 noch keine konkreten Zahlen vor, doch das Projekt zielt darauf ab, Inklusion sowohl in externen Arbeitsumfeldern als auch im regulären Arbeitsmarkt des Kreises zu verbessern.

"Jobwechsel" stößt bei Teilnehmenden und städtischen Einrichtungen gleichermaßen auf große Zustimmung. Mit dem geplanten Ausbau bis 2026 unterstreicht Gütersloh sein Engagement für Vielfalt am Arbeitsplatz und gleiche Chancen. Die Stadt wirbt weiterhin um Bewerbungen von Menschen aller Herkunft für künftige Auflagen des Projekts.

Quelle