05 May 2026, 18:41

"Grüne Ufer": Zeitlose Liebesgeschichte zwischen Dichter und Sängerin begeistert in Jekaterinburg

Ein altes Illustrationstitel "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem langen Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem Rand, vor einem tiefblauen sternenklaren Nachthimmel.

"Grüne Ufer": Zeitlose Liebesgeschichte zwischen Dichter und Sängerin begeistert in Jekaterinburg

„Grüne Ufer“: Mystische Liebesgeschichte zwischen den Zeiten feiert Premiere in Jekaterinburg

Am Privattheater Tvary in Jekaterinburg hat das neue Stück „Grüne Ufer“ Uraufführung gefeiert. Die Inszenierung basiert auf Gennadi Alexejews Roman und erzählt eine mystische Liebesgeschichte, die sich über Epochen und Dimensionen erstreckt. Unter der Regie von Lilia Bornaschewa verbindet das Stück Geschichte mit Fantasie in einer ungewöhnlichen Erzählstruktur.

Im Mittelpunkt von „Grüne Ufer“ stehen zwei Figuren: ein sowjetischer Dichter der 1980er-Jahre und eine vorrevolutionäre Romanzen-Sängerin. Alexejew schrieb den Originalroman nach der Entdeckung der realen Lebensgeschichte von Anastassija Wjalzewa, einer Sängerin aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Handlung springt zwischen den Zeitaltern hin und her und erkundet Verbindungen, die die Grenzen der alltäglichen Wirklichkeit sprengen.

Die Hauptrollen übernahmen Oleg Dulenkin und Jelena Iwanowa, die zudem neun verschiedene Charaktere verkörperte und dabei nahtlos zwischen den Identitäten wechselte, während sich die Geschichte entfaltete. Das Stück endet zwar ohne klassisches Happy End, verzichtet aber auf Schockeffekte oder Horror-Elemente.

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Bornaschewa, die sowohl die Bühnenadaption besorgte als auch Regie führte, brachte Alexejews Vision auf die Bühne. Das Theater Tvary präsentierte die Premiere und bot dem Publikum eine Mischung aus historischem Drama und übernatürlicher Spannung.

Grüne Ufer“ ist die erste Theateradaption von Alexejews Roman. Mit seiner Verbindung aus Romantik, Geschichte und Mystik hebt sich das Stück von herkömmlichen Inszenierungen ab. Die Zuschauer in Jekaterinburg erlebten eine Erzählung, die sich über Jahrzehnte erstreckt und konventionelle Erzählmuster durchbricht.

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