Grüne setzen auf batterieelektrische Züge für RE 47 und S7 bis 2028
Die Grünen-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat eine grundlegende Umstellung im regionalen Schienenverkehr vorangetrieben. Ein Antrag zur Umrüstung der Linien RE 47 und S7 auf batterieelektrische Züge wurde kürzlich verabschiedet. Mit der Initiative sollen der Nahverkehr modernisiert und die Emissionen in der Region gesenkt werden.
Der von den Grünen eingebrachte Antrag sieht vor, die Dieselzüge auf den Strecken RE 47 und S7 durch batterieelektrische Triebzüge (BEMU) zu ersetzen. Er fand mit nur geringfügigen Änderungen einstimmige Zustimmung. Vertreter der Partei betonten die Vorteile der elektrischen Züge, darunter weniger Lärmbelastung sowie die Übereinstimmung mit dem VRR-Zielkonzept 2040, das schnellere und dichtere Taktungen anstrebt.
Leon Kröck, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher der Grünen, begrüßte die Entscheidung. Diese werde den Umstieg auf batterieelektrische Züge bis 2028 beschleunigen, so Kröck. Manfred Krause, ein weiterer Fraktionssprecher, unterstrich das Engagement der Partei für eine klimaneutrale Schieneninfrastruktur und betonte, dass auf der Strecke Wuppertal–Remscheid–Solingen–Düsseldorf künftig emissionsfreie Züge verkehren sollen.
Die Grünen forderten zudem die Landesregierung und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) auf, die Pläne in künftige Förderprogramme und Nachfragekonzepte für den ÖPNV-Ausbau aufzunehmen.
Der beschlossene Antrag setzt ein klares Ziel: Bis 2028 sollen auf den Linien RE 47 und S7 batterieelektrische Züge fahren. Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu klimaneutralen Schienenverbindungen in der Region unterstützt. Die Grünen erwarten nun, dass sich diese Vorgaben in den kommenden Verkehrsplanungen und Haushaltsentscheidungen widerspiegeln.






