Großrazzia in Grevenbroich: Elf Festnahmen wegen illegalem Aufenthalt und gefälschter Papiere
Anton GüntherGroßrazzia in Grevenbroich: Elf Festnahmen wegen illegalem Aufenthalt und gefälschter Papiere
Großrazzia in Grevenbroich: Elf Männer wegen illegalen Aufenthalts und Urkundenfälschung festgenommen
Bei einer großangelegten Aktion in Grevenbroich sind elf Männer festgenommen worden, die im Verdacht stehen, illegal in Deutschland zu leben und gefälschte Dokumente verwendet zu haben. Die Zollfahndung Krefeld koordinierte den Einsatz, der sich gegen Arbeiter richtete, die angeblich mit gefälschten EU-Identitäten Jobs erschlichen hatten. Rund 85 Beamte durchsuchten am 9. Oktober 2024 eine Unterkunft für Arbeitsmigranten.
Die Operation begann in den frühen Morgenstunden des 9. Oktober, als Ermittler der Zollfahndung gemeinsam mit anderen Sicherheitskräften einen Durchsuchungsbefehl in der Unterkunft vollstreckten. Dort nahmen sie elf Männer fest, die verdächtigt werden, unter falschen Angaben in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Gegen neun von ihnen wird zusätzlich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt.
Den Ermittlungen zufolge nutzte die Gruppe gefälschte Papiere, mit denen sie sich als Staatsbürger verschiedener EU-Länder ausgaben. Dadurch umgingen sie legale Arbeitskontrollen und arbeiteten ohne die erforderlichen Genehmigungen. Nach ihrer Festnahme wurden die Beschuldigten an die Ausländerbehörde des Rhein-Kreises Neuss zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Während der Razzia wurde zudem ein weiterer Mann festgenommen, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße vorlag. Die Zollfahndung Krefeld hat inzwischen gegen alle elf Männer Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Neun von ihnen müssen sich zusätzlich wegen Urkundenfälschung verantworten.
Die Ermittlungen werden von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Mönchengladbach weitergeführt. Für Rückfragen steht Stefan Frisch, Pressesprecher der Zollfahndung Krefeld, unter der Telefonnummer 49 2151 850 10600 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Der Einsatz unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, illegale Beschäftigung und Identitätsbetrug zu bekämpfen. Gegen alle elf Verdächtigen laufen nun juristische Verfahren, während die Ermittler das mutmaßliche Netzwerk hinter den Fälschungen weiter aufklären. Mit Fortschreiten der Untersuchungen werden weitere Details erwartet.






