18 March 2026, 00:15

Gelsenkirchener Polizei deckt 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht auf

Eine Straße mit Autos, Strommästen mit Kabeln, Gebäuden, Bäumen und Schildern, mit einer Tafel auf einem Strommast, die "Fahrer müssen sich anschnallen" anzeigt.

Gelsenkirchener Polizei deckt 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht auf

Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Anschnall-Aktion

Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Kampagne zur Verbesserung der Anschnallquoten teil. Die unter dem Namen "Aktion Anschnallen" bekannte Initiative fand vom 9. bis 15. März 2026 im Rahmen des ROADPOL-Netzwerks statt. Im Fokus der Beamten stand die Überprüfung, ob Fahrer und Mitfahrer während der Fahrt ordnungsgemäß gesichert waren.

Während der einwöchigen Aktion dokumentierten die Gelsenkirchener Beamten 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht. Davon betrafen 52 Fälle Erwachsene, die entweder keinen Gurt angelegt hatten oder ihn falsch trugen. Bei 29 weiteren Verstößen ging es um Kinder, die nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechend gesichert waren. Die Kontrollen konzentrierten sich besonders auf stark frequentierte Orte wie die VELTINS-Arena und die Flohmärkte an der Trabrennbahn.

Die lokalen Ergebnisse spiegeln ein bundesweites Muster wider: Allein in Südhessen registrierte die Polizei 328 Verstöße, im Landkreis Stade waren es 103. Zwar liegen keine gesamtdeutschen Zahlen vor, doch die Aktion macht deutlich, dass die Einhaltung der Anschnallpflicht nach wie vor ein Problem darstellt.

ROADPOL, ein Zusammenschluss europäischer Verkehrspolizeien, organisiert solche Initiativen, um die Zahl der Verletzungen bei Unfällen zu verringern. Studien zeigen, dass korrekt angelegte Sicherheitsgurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Kollisionen deutlich senken. Neben Kontrollen setzt die Organisation auf Aufklärungskampagnen, um sichereres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.

Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Aktionen als Teil umfassender Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. Dazu gehören thematische Kontrollwochen, die sich im Laufe des Jahres gezielt verschiedenen Risikobereichen widmen.

Die jüngste Kampagne brachte allein in Gelsenkirchen Dutzende Verstöße ans Licht. Mit 52 Erwachsenen und 29 Kindern, die nicht vorschriftsmäßig gesichert waren, unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit konsequenter Kontrollen. Die Polizei wird auch künftig gezielte Überprüfungen durchführen, um Risiken zu minimieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

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