Ganztagsbetreuung an Solinger Grundschule fällt finanziellen Kürzungen zum Opfer
Jakob MayerGanztagsbetreuung an Solinger Grundschule fällt finanziellen Kürzungen zum Opfer
Diakonisches Werk Solingen stellt Förderung der offenen Ganztagsbetreuung an der Kreuzweg-Grundschule ein
Das Diakonische Werk Solingen hat bekannt gegeben, dass es seine Förderung für die offene Ganztagsbetreuung an der Kreuzweg-Grundschule einstellen wird. Die Entscheidung wurde aus wirtschaftlichen Gründen getroffen, wobei vor allem unzureichende staatliche Finanzmittel als Hauptgrund genannt wurden. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz mit Ulrike Kilp, Michaela Roehr und Thomas Förster.
Die Unterstützung für das Programm wird zum Ende des aktuellen Schuljahres eingestellt. Die Betreuung der 137 betroffenen Kinder wird jedoch noch bis zum 31. Juli 2024 fortgeführt. Die Eltern der Kinder erhalten in Kürze ein Schreiben über die Entscheidung.
Der Vertrag mit der Stadt Solingen wird zum 30. April 2024 gekündigt. Dadurch verlieren zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Kreuzweg-Grundschule tätig sind, ihre Arbeitsplätze. Der Evangelische Kirchenkreis Solingen bestätigte, dass er aufgrund sinkender Kirchensteuereinnahmen keine höheren Zuschüsse für das Programm bereitstellen werde.
Trotz dieses Rückzugs wird das Diakonische Werk Solingen die offene Ganztagsbetreuung an zwei weiteren Schulen weiterführen. Die Organisation betreibt zudem elf Kindertageseinrichtungen und bietet zusätzliche soziale Dienstleistungen in ganz Solingen an.
Von der Schließung betroffen ist ausschließlich das Programm an der Kreuzweg-Grundschule. Das Diakonische Werk Solingen bleibt seinen anderen Kinderbetreuungsangeboten in der Stadt weiterhin verpflichtet. Die Entscheidung spiegelt die größeren finanziellen Herausforderungen wider, vor denen die Organisation steht.






