Fünfjähriges Kind nach Antikdoggen-Biss in Essen schwer verletzt
Schwerverletztes Kind nach Hundebiss in Essener Kleingartenanlage
Ein fünfjähriges Kind erlitten am Freitagabend in einer Kleingartenanlage in der Rahmstraße in Essen schwere Verletzungen, nachdem es von einem Hund gebissen worden war. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:36 Uhr, während sich das Kind mit seiner Familie aufhielt. Die Polizei und Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert.
Bei dem angreifenden Tier handelte es sich um einen Hund der Rasse Antikdogge, der von Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) mit Unterstützung von Polizeihundeführern gesichert wurde. Das Tier wurde anschließend in ein Tierheim gebracht.
Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich der 29-jährige Halter des Hundes – ein deutscher Staatsbürger – in einer Laube auf dem Grundstück. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der fahrlässigen und gefährlichen Körperverletzung. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, nachdem dieser eingeräumt hatte, Alkohol getrunken zu haben.
Das Kind wurde mit schweren Kopfverletzungen notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht. Der Hund bleibt vorerst in der Obhut des Tierheims, während die Ermittlungen der Behörden andauern. Der Gesundheitszustand und die Genesung des Kindes werden weiter überwacht. Der Fall liegt nun in den Händen der Strafverfolgungsbehörden und medizinischer Fachkräfte.






