18 April 2026, 10:08

Flemms CDU-Pläne für Solingen: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung für Vereine

Ein Kreis mit dem Text "Gemeinschaftsverantwortung" in der Mitte, umgeben von drei sich überschneidenden Kreisen, die durch Pfeile verbunden sind, alles in hellen Farben.

Flemms CDU-Pläne für Solingen: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung für Vereine

Daniel Flemm, der Oberbürgermeisterkandidat der CDU für Solingen, hat Pläne vorgestellt, um den sozialen Sektor der Stadt zu stärken. Seine Vorschläge konzentrieren sich auf die Förderung ehrenamtlicher Arbeit und die Vereinfachung von Abläufen für lokale Vereine. Doch bereits jetzt gibt es Bedenken wegen der Finanzierung in der hochverschuldeten Stadt.

Flemm kündigte einen neuen Service namens Stadtgesellschaft an, der als zentrale Anlaufstelle für Vereine, Veranstalter und Ehrenamtliche dienen soll. Direkt dem Bürgermeisterbüro angegliedert, soll er Bürokratie abbauen und klarere Leitlinien für die Organisation von Veranstaltungen oder Projekten bieten. Zudem soll die Gerd-Kaimer-Stiftung eingebunden werden, um ein transparenteres Fördersystem zu schaffen.

Ein zentraler Vorschlag ist der Kauf mobiler Absperrgitter, die Vereine kostenlos ausleihen können. Flemm argumentierte, dies werde zu mehr Sicherheit bei Festen und öffentlichen Veranstaltungen beitragen. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, unterstützte die Idee eines festen Ansprechpartners im Rathaus – besonders für kleinere Gruppen.

Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen begrüßte die Pläne und bezeichnete sie als Schritt zu einer verlässlicheren Struktur für Vereinsanträge. Flemm betonte, seine Reformen würden das "Rückgrat" der Solinger Stadtgesellschaft stärken, indem sie Sportvereine, soziale Gruppen und ehrenamtliches Engagement fördern. Doch Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Solingen, hinterfragte, wie die Stadt diese Maßnahmen angesichts der bestehenden Schuldenlast finanzieren wolle.

Flemms Vorschläge zielen darauf ab, die Unterstützung für Vereine zu optimieren und die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen zu erhöhen. Sollte der Stadtgesellschaft-Service umgesetzt werden, würde er eine direkte Schnittstelle zwischen Veranstaltern und dem Bürgermeisterbüro schaffen. Die finanzielle Machbarkeit bleibt jedoch umstritten.

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