Fiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit Batteriespeichern für mehr Energieeffizienz
Tobias LehmannFiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit Batteriespeichern für mehr Energieeffizienz
Logistikunternehmen Fiege kooperiert mit Batteriespeicher-Spezialist Voltfang für mehr Energieeffizienz
Das Logistikunternehmen Fiege hat eine Partnerschaft mit dem Batteriespeicher-Spezialisten Voltfang geschlossen, um die Energieeffizienz in seinen Betriebsstätten zu steigern. Im Rahmen der Vereinbarung werden an mehreren Fiege-Standorten leistungsstarke Speichersysteme installiert, die dazu beitragen sollen, den wachsenden Energiebedarf im Logistiksektor zu decken. Beide Unternehmen betonen die Bedeutung von Batterietechnologie für die dezentrale Energieversorgung und die Ladung von Elektrofahrzeugen.
Fiege hat Voltfang mit der Planung, Installation und Wartung mehrerer Batteriespeicher beauftragt. Die Anlagen werden über eine kombinierte Kapazität von 15,6 Megawattstunden und eine Gesamtleistung von 7,3 Megawatt verfügen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Nutzung der vor Ort installierten Photovoltaikanlagen zu optimieren und gleichzeitig die Kosten für Lastspitzen zu senken.
Die Speicherlösungen ermöglichen zudem das Laden von Elektrofahrzeugen an Standorten mit begrenzter Netzkapazität. Durch die Stabilisierung lokaler Stromnetze sollen sie Unternehmen dabei unterstützen, ihre Energiekosten effizienter zu steuern. Jens Fiege, Co-CEO der Fiege-Gruppe, bezeichnete die Technologie von Voltfang als sowohl skalierbar als auch technologisch führend.
Voltfang, 2020 an der RWTH Aachen gegründet, spezialisiert sich auf industrielle und gewerbliche Batteriespeichersysteme. Die Zusammenarbeit geht über die reine Hardware-Lieferung hinaus: Fiege bringt finanzielles Engagement und betriebliches Know-how ein. Die Partnerschaft unterstreicht das gemeinsame Ziel, erneuerbare Energien und E-Mobilität in der Logistik zu verknüpfen.
Fiege ist an 131 Standorten in 15 Ländern aktiv, beschäftigt 21.000 Mitarbeiter und erzielte 2025 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen sieht in Batteriespeichern ein zentrales Instrument, um Energieangebot und -nachfrage in seinem wachsenden Netzwerk auszugleichen.
Die neuen Speichersysteme werden Fieges Übergang zu sauberer Energie unterstützen und gleichzeitig die Netzstabilität erhöhen. Zudem verringern sie die Abhängigkeit von Spitzenlaststrom und senken so die Betriebskosten. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Logistik durch dezentrale Energielösungen.






