Festivaldirektor wird zum Internetstar – wegen einer 19-Euro-Taxifahrt
Tobias LehmannFestivaldirektor wird zum Internetstar – wegen einer 19-Euro-Taxifahrt
Alfons Haider, der Direktor des Mörbisch-Festivals, geriet in eine peinliche Situation, nachdem er am Wiener Hauptbahnhof ohne Bargeld angekommen war. Als er versuchte, die 19-Euro-Taxifahrt in den siebten Bezirk mit Karte zu bezahlen, verweigerten die Fahrer die Zahlung.
Aus seiner Verärgerung ist inzwischen ein viraler Moment geworden – ein Parodie-Lied mit dem Titel Taxischein.
Der Vorfall begann, als Haider vom Bahnhof eine Fahrt benötigte. Er bot an, die 19 Euro mit Karte zu begleichen, doch die Taxifahrer bestanden auf Barzahlung. Zurückgelassen und ohne Transportmittel verwandelte er seine Wut später in Kreativität.
Inspiriert von Cosmos Eurovision-Hit Tanzschein schrieb Haider Taxischein, eine humorvolle Verarbeitung seines Missgeschicks. Die Songzeilen handeln davon, einen Taxigutschein auszustellen, um die Fahrtkosten zu decken. Cosmo selbst nannte die Parodie nach dem Hören "brillant".
Das Lied sorgte schnell für Aufmerksamkeit, indem es eine alltagsnahe Lappalie mit eingängiger Satire verband. Haiders Rolle als Festivalleiter verlieh der Geschichte zusätzlichen Charme und verwandelte eine kleine Unannehmlichkeit in Unterhaltung.
Die 19-Euro-Taxifahrt, die nirgendwohin führte, hat Haider nun unerwartete Bekanntheit beschert. Sein Parodie-Song Taxischein rückt eine weitverbreitete Frustration in den Fokus – wenn bargeldlose Zahlungen keine Option sind. Der Erfolg des Tracks zeigt, wie alltägliche Ärger Momente der Kreativität auslösen können.






