FDP warnt: Solinger Schulkinder drohen wegen Pandemie-Folgen schwimmunfähig zu bleiben
Miriam WeberFDP warnt: Solinger Schulkinder drohen wegen Pandemie-Folgen schwimmunfähig zu bleiben
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen hat Alarm geschlagen: Viele Schulkinder könnten wegen der Pandemie-Folgen immer noch nicht schwimmen. Die Partei fordert nun dringende Maßnahmen, um Schulen besseren Zugang zu Schwimmbädern zu verschaffen.
Kritik übt die FDP insbesondere an der Stadtverwaltung, die trotz mehrfacher Anfragen keine aktuellen Schülerzahlen vorgelegt habe. Der sportpolitische Sprecher der Partei, Dr. Robert Weindl, wirft den Verantwortlichen vor, den Prozess bewusst zu verzögern. Der Sportausschuss hatte die Daten bis zum 15. März 2023 angefordert, um die Hallenzeiten effizient zu planen.
Die Stadtverwaltung hält dagegen: Das Klingenbad biete bereits ausreichend Kapazitäten und Zeitfenster für den Schulschwimmunterricht. Doch die Schwimmkoordinatorin der Schulen widerspricht dieser Einschätzung. Der städtische Bäderbetreiber wiederum betont, dass er nicht dafür zuständig sei, zu kontrollieren, wie die Schulen ihre zugewiesenen Zeiten nutzen.
Als Lösung schlägt die FDP vor, das Familienbad Vogelsang für den Unterricht mitzunutzen. Zudem fordert sie ein Monitoring-System, um die Auslastung der Bäder zu erfassen und nicht genutzte Slots umzuverteilen. Da die Planung für das nächste Schuljahr bis Mai abgeschlossen sein muss, drängt die Partei auf eine zügige Abstimmung zwischen Schulverwaltung und Bäderbetreiber.
Die FDP pocht darauf, dass nur eine sofortige Zusammenarbeit sicherstellt, dass jedes Kind in Solingen schwimmen lernt. Ohne schnelles Handeln drohe die Frist für die endgültige Zeitplanung zu verpassen. Die Partei bleibt bei ihrer Forderung nach mehr Transparenz und einer besseren Steuerung der Ressourcen.
