FDP fordert faire Kostenverteilung bei Kita-Gebühren und Nachmittagsbetreuung
Anton GüntherFDP fordert faire Kostenverteilung bei Kita-Gebühren und Nachmittagsbetreuung
Die lokale Verwaltung hat beschlossen, die Betreuung im Anschluss an den Schulunterricht nicht in ihren Gebührenkatalog aufzunehmen. Dieser Schritt folgt auf Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem KiBiz-System. Die Entscheidung hat unter örtlichen Politikern, insbesondere der FDP, eine Debatte ausgelöst.
Nina Brattig, sozialpolitische Sprecherin der FDP, hat klargestellt, dass die Elternbeiträge für Kitas im aktuellen Betreuungsjahr unverändert bleiben. Zudem bestätigte sie, dass zum 1. Januar 2024 keine Gebührenerhöhung geplant ist. Dennoch setzt sich die FDP für eine schrittweise Anhebung ein – zunächst um 30 Prozent, gefolgt von weiteren schrittweisen Steigerungen in den kommenden Jahren.
Brattig äußerte Unverständnis über die Haltung der Verwaltung und verwies darauf, dass andere Städte in Nordrhein-Westfalen ähnliche Änderungen erfolgreich umgesetzt hätten. Sie forderte die lokale Verwaltung auf, diese Fälle zu prüfen. Die FDP besteht weiterhin darauf, die Nachmittagsbetreuung in den Gebührenkatalog aufzunehmen, um eine faire Kostenverteilung für alle Angebote zu gewährleisten.
Da die Verwaltung den Gebührenkatalog vorerst nicht anpassen will, bleibt der Vorschlag vorerst in der Schwebe. Für Eltern bedeutet dies, dass vorerst keine Erhöhung der Kita-Gebühren zu erwarten ist. Die Forderungen der FDP nach künftigen Anpassungen und einer breiteren Einbeziehung von Leistungen bleiben jedoch weiterhin auf der Tagesordnung.






